Florida könnte Stablecoins selbst verwalten, Gouverneur DeSantis bleibt gegenüber CBDC vorsichtig

Der Gouverneur des Bundesstaates Florida, Ron DeSantis, könnte bald ein Gesetz unterzeichnen, das dem Bundesstaat erlaubt, einen eigenen Rahmen für die Regulierung von Stablecoins aufzubauen, obwohl er zuvor mehrfach vor den Risiken der Finanzaufsicht durch digitale Zentralbankwährungen (CBDC) gewarnt hatte.

Gesetzesentwurf Nr. 314 wurde am 6. März einstimmig vom Senat Floridas verabschiedet und ermöglicht die Einrichtung eines unabhängigen Regulierungsmechanismus für Stablecoins. Der Entwurf verlangt jedoch auch, dass Emittenten von Stablecoins Transaktionen im Wert von über 10.000 USD melden, ähnlich den bundesweiten Anti-Geldwäsche-Vorschriften — was einige libertäre Gruppen beunruhigt, da sie die Gefahr einer Finanzüberwachung befürchten.

Zuvor hatte DeSantis gewarnt, dass CBDC der Bundesregierung erlauben könnte, persönliche Transaktionen zu überwachen oder zu kontrollieren, von Benzinkäufen bis hin zum Waffenkauf. Er bezeichnete die Idee eines „digitalen US-Dollars“ als einen Schritt in Richtung eines „Big Brother“-Finanzsystems.

Dennoch könnte die Förderung eines regulatorischen Rahmens für Stablecoins in Florida DeSantis’ Haltung gegen Überwachung komplizierter machen. Laut Nicholas Anthony, einem Politikspezialisten am Cato Institute, lehnen viele Politiker derzeit sowohl CBDC als auch andere Finanzüberwachungsmechanismen ab.

Wird der Entwurf unterzeichnet, erhält das Office of Financial Regulation (OFR) in Florida zusätzliche Befugnisse, um die Hauptaufsichtsbehörde für Stablecoins im Bundesstaat zu werden, einschließlich der Erlaubnis zur Vergabe und Rücknahme von Lizenzen sowie zur Überwachung der Einhaltung der Vorschriften.

Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund, dass US-Bundesstaaten planen, vor Ablauf der Frist im Juli eigenständige Zuständigkeiten für die Regulierung von Stablecoins zu beantragen, im Einklang mit dem bundesweiten GENIUS Act.

In Washington warnen Politiker wie Senator Ted Cruz weiterhin vor den Risiken der CBDC. Er meint, das im Haushaltsgesetz verabschiedete vorübergehende Verbot der CBDC — gültig bis 2030 — sei unzureichend, und fordert ein dauerhaftes Verbot der Ausgabe von CBDC durch die Federal Reserve.

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