Dem US-Senator wird ein Krypto-Gesetzentwurf vorgestellt, der föderale Rettungspakete für digitale Vermögenswerte blockiert

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US-Gesetzgeber bewegen sich, um Rettungsaktionen für Krypto-Firmen durch Steuerzahler zu blockieren, verschärfen bundesweite Schutzmaßnahmen und signalisieren strengere Grenzen zwischen digitalen Vermögenswerten und traditioneller Finanzwirtschaft, während die Überprüfung potenzieller Spillover-Effekte in das breitere Finanzsystem zunimmt.

Senatsgesetz zielt auf Begrenzungen bei bundesweiten Krypto-Rettungsaktionen ab

Die legislative Überprüfung der finanziellen Risiken im Zusammenhang mit Kryptowährungen hat sich verschärft, als der US-Senator Richard Durbin (D-IL) am 19. März den „No Bailout for Crypto Act“ vorstellte, der Grenzen für staatliche Interventionen setzt. Das Gesetz soll verhindern, dass Steuerzahler während Marktkrisen Unterstützung für digitale Vermögensfirmen leisten.

Abgeordnete legten Beschränkungen fest, die es Bundesbehörden verbieten, Notfallhilfe für Unternehmen zu gewähren, die hauptsächlich im Krypto-Handel, in Verwahrung oder Emission tätig sind, während die Trennung von traditionellen Finanzschutzmaßnahmen gestärkt wird. Durbin sagte:

„Wenn Kryptowährungen abstürzen, sollten die normalen Amerikaner nicht für die Rettung einer gescheiterten Branche aufkommen müssen — so wie während der Finanzkrise 2008. Das bestraft hart arbeitende Amerikaner, obwohl sie keine Schuld tragen.“

Das Gesetz wird von den US-Senatoren Elizabeth Warren (D-MA), Peter Welch (D-VT), Bernie Sanders (I-VT), Tina Smith (D-MN) und Mazie Hirono (D-HI) mitgetragen. Es erhält zudem Unterstützung von Verbraucherschutzorganisationen: Consumer Federation of America, American Economic Liberties Project, Americans for Financial Reform, Consumer Action, National Association of Consumer Advocates, National Consumer Law Center im Auftrag seiner einkommensschwachen Klienten, National Consumers League, Public Citizen und Woodstock Institute.

Einschränkungen bei bundesweiten Unterstützungsmaßnahmen verschärfen sich

Weitere Bestimmungen im Gesetz verbieten die Verwendung von Bundesmitteln zur Garantie oder Stabilisierung von Verlusten im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten, auch durch Programme der Federal Reserve oder der Federal Deposit Insurance Corp. Der Gesetzestext begrenzt zudem die Anspruchsberechtigung auf Unterstützung, selbst wenn Krypto-Firmen Verbindungen zu bundesversicherten Instituten aufweisen, um einen indirekten Zugang zu staatlichen Rücklagen zu verhindern. Es wird auch klargestellt, dass Bundesbankregulierer diese Beschränkungen nicht durch bestehende Notfallbefugnisse aufheben können, was die Eingriffsmöglichkeiten einschränkt. Zusätzliche Formulierungen im Gesetz verdeutlichen, dass Unternehmen mit erheblichen digitalen Vermögenswerten anhand ihrer Hauptgeschäftstätigkeit bewertet werden, um potenzielle Schlupflöcher bei der Anspruchsprüfung zu schließen.

Separat betont der Vorschlag die Verantwortlichkeit im Krypto-Sektor, indem er sicherstellt, dass die Teilnahme an volatilen Märkten keine Erwartungen an staatliche Rettungsmechanismen schafft. Das Rahmenwerk wird als Schutz gegen moralisches Risiko positioniert, wobei die finanzielle Verantwortung auf Investoren und Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte übertragen wird.

Das Gesetz spiegelt auch die breitere Besorgnis des Kongresses über Spillover-Risiken für versicherte Einlageninstitute und das Finanzsystem wider, insbesondere wenn vernetzte Expositionen Instabilität übertragen könnten. Durch die Stärkung der Grenzen zwischen spekulativen Aktivitäten und staatlich geschützter Finanzwirtschaft soll das Vertrauen in bestehende Sicherheitsnetze bewahrt werden, ohne sie auf Verluste bei digitalen Vermögenswerten auszuweiten. Durbin betonte:

„Mein einfaches Gesetz würde sicherstellen, dass Steuerzahler nicht für diese zwielichtige Branche aufkommen müssen.“

FAQ 🧭

  • Was ist das Ziel des No Bailout for Crypto Act?

Es soll bundesweite Rettungsaktionen und Notfallhilfen für kryptofokussierte Firmen verhindern.

  • Wie könnte sich das auf Krypto-Investoren auswirken?

Investoren könnten größeren Abwärtsrisiken ausgesetzt sein, ohne auf staatliche Interventionen hoffen zu können.

  • Beeinflusst das Gesetz Banken, die mit Krypto-Firmen verbunden sind?

Ja, es beschränkt den indirekten Zugang zu staatlichen Sicherheitsnetzen, selbst durch verbundene Institute.

  • Warum sind Gesetzgeber besorgt über Krypto-Risiken?

Sie befürchten Spillover-Effekte in das breitere Finanzsystem und eine Belastung für Steuerzahler.

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