Bitcoin-Aufwärtstrend wahrscheinlich bis Ende 2026, sagt Scaramucci

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Der jüngste Rückgang bei Bitcoin hat eine neue Debatte im Kryptomarkt ausgelöst. Laut Anthony Scaramucci ist die Erklärung jedoch möglicherweise weniger überraschend, als viele erwarten. Der Managing Partner von SkyBridge Capital glaubt, dass der aktuelle Rücksetzer einfach Teil des langjährigen Vier-Jahres-Zyklus von Bitcoin ist.

In einem kürzlichen Podcast mit Scott Melker, bekannt als der „Wolf of All Streets“, betonte Scaramucci, dass Bitcoin trotz der zunehmenden Präsenz institutioneller Investoren weiterhin im Einklang mit historischen Mustern agiert.

Ein vertrauter Bitcoin-Zyklus zeigt sich erneut

Im Mittelpunkt von Scaramuccis Argument steht der bekannte Vier-Jahres-Zyklus von Bitcoin, der oft mit seinen Halving-Events in Verbindung gebracht wird. Diese Halvings, bei denen die Mining-Belohnungen reduziert werden, haben historisch die Angebotsdynamik beeinflusst und bedeutende Kursbewegungen ausgelöst.

Laut Scaramucci ist der jüngste Rückgang von fast 100.000 US-Dollar mit früheren Zyklus-Höchstständen und anschließenden Korrekturen konsistent. Er wies darauf hin, dass langfristige Investoren, oft als „Smart Money“ bezeichnet, dazu neigen, bei hohen Kursen in Stärke zu verkaufen. Dieses Verhalten verstärkt wiederum die zyklische Natur des Marktes.

Anstatt eine strukturelle Veränderung anzuzeigen, spiegelt der aktuelle Abschwung Muster wider, die in früheren Zyklen beobachtet wurden.

Institutionelles Kapital verändert das Tempo, nicht das Muster

Einer der wichtigsten Unterschiede im heutigen Markt ist die wachsende Rolle institutioneller Gelder. Große Firmen, Hedgefonds und Vermögensverwalter sind zunehmend im Kryptobereich aktiv und bringen mehr Liquidität und Stabilität.

Scaramucci erkannte an, dass diese Zuflüsse spürbare Auswirkungen haben, insbesondere bei der Verringerung extremer Volatilität. Er machte jedoch deutlich, dass die Beteiligung institutioneller Akteure das zyklische Verhalten von Bitcoin nicht grundlegend verändert hat.

„Institutionen haben die Schwankungen gedämpft, aber sie haben den Zyklus nicht ausgelöscht“, sagte er und bekräftigte die Idee, dass Marktpsychologie und Gewinnmitnahmen weiterhin eine dominierende Rolle spielen.

Langfristige Investoren treiben die Marktbewegungen

Ein weiterer von Scaramucci hervorgehobener Faktor ist der Einfluss langfristiger Investoren. Als Bitcoin die Marke von sechsstelligen Beträgen erreichte, begannen viele frühe Anleger Gewinne mitzunehmen, was Verkaufsdruck erzeugte.

Dieses Muster ist nicht neu. Historisch sammeln langfristige Investoren während Bärenphasen und verteilen ihre Bestände allmählich während Bullenläufen. Die jüngsten Aktivitäten rund um die 100.000-US-Dollar-Marke passen genau zu diesem Trend und untermauern die Annahme, dass sich der Markt wie erwartet verhält.

Was kommt als Nächstes für Bitcoin?

Für die Zukunft sieht Scaramucci keine glatte oder sofortige Erholung. Stattdessen prognostiziert er eine Phase ungleichmäßiger und unruhiger Kursbewegungen, die sich bis weit in 2026 erstrecken könnte.

Sein Ausblick wird jedoch gegen Ende dieses Zeitraums optimistischer. Basierend auf früheren Zyklen neigen Bitcoin-Bullenmärkte dazu, 12 bis 18 Monate nach einem Halving-Happen ihren Höhepunkt zu erreichen. Nach dem Halving 2024 würde die nächste potenzielle starke Aufwärtsbewegung näher an Ende 2026 liegen.

Obwohl kurzfristige Volatilität die Geduld der Investoren auf die Probe stellen könnte, deutet Scaramuccis Analyse darauf hin, dass die übergeordnete Entwicklung intakt bleibt.

Ein Markt, der noch seine Reife sucht

Letztlich unterstreicht Scaramuccis Perspektive eine wichtige Erkenntnis: Trotz des rasanten Wachstums und der zunehmenden Mainstream-Akzeptanz hat Bitcoin seine grundlegenden Marktdynamiken noch nicht vollständig überwunden.

Für Investoren dient dies als Erinnerung, dass sich der Kryptomarkt zwar weiterentwickelt, seine Kernverhaltensmuster jedoch tief verwurzelt bleiben. Das Verständnis dieser Zyklen könnte entscheidend sein, um das Kommende erfolgreich zu navigieren.

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