OpenAI verhandelt mit dem Kernfusions-Startup Helion über ein großangelegtes Stromkaufabkommen – Altmans Energie-Alchemie

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OpenAI-CEO Sam Altman hat seine Position im Vorstand des Kernfusion-Startups Helion Energy aufgegeben, um seine mehr als zehnjährige Vorstandsmitgliedschaft zu beenden. Gleichzeitig führt OpenAI Gespräche mit Helion über eine groß angelegte Stromkaufvereinbarung mit dem Ziel, bis 2035 eine Kapazität von 50 GW zu erreichen.
(Vorgeschichte: Wer kann sofort AI mit Strom versorgen? Bitcoin-Mining-Unternehmen als unterschätzte Energiequelle)
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Laut TechCrunch hat OpenAI-CEO Sam Altman bekannt gegeben, dass er sein Vorstandsamt bei Helion Energy, einem Startup im Bereich Kernfusion, aufgibt, um seine mehr als zehnjährige Vorstandszeit seit 2015 zu beenden.

Der unmittelbare Grund für den Rücktritt ist klar: OpenAI verhandelt derzeit mit Helion über eine groß angelegte Stromkaufvereinbarung. Altman ist sowohl Vorstandsmitglied bei OpenAI als auch bei Helion, was diese doppelte Rolle „unhaltbar“ macht.

Altman schrieb auf X, dass er seine finanziellen Interessen bei Helion weiterhin behalten werde, sich aber bei Verhandlungen, die OpenAI betreffen, heraushalten werde.

Ich habe es geliebt, im Helion-Vorstand zu sein; ich bin weiterhin äußerst begeistert von einer Zukunft mit reichlich Energie und insbesondere von Helion.

Da Helion und OpenAI beginnen, in großem Maßstab zusammenzuarbeiten, ist es für mich schwierig, in beiden Vorständen zu bleiben. (Ich werde eine… https://t.co/hbc82a8mPG)

— Sam Altman (@sama) 23. März 2026

Altman hat beträchtliche persönliche finanzielle Wetten auf Helion gesetzt: 2021 investierte er persönlich 375 Millionen US-Dollar. Nach seinem Rücktritt als Vorstandsmitglied bleiben die finanziellen Anreize dieser Investition bestehen.

Stromkauf-Ziele: 5 GW bis 2030, 50 GW bis 2035

Laut den bisher bekannten Verhandlungsrichtungen plant OpenAI, etwa 12,5 % der Gesamtproduktionskapazität von Helion zu kaufen, aufgeteilt in zwei Phasen: 5 GW bis 2030 und 50 GW bis 2035.

Was bedeutet diese Zahl? Die Spitzenstromnachfrage in Taiwan liegt derzeit bei etwa 40 GW, und OpenAI beabsichtigt, von einem noch nicht kommerzialisierten Kernfusion-Startup Strom zu beziehen, der dem taiwanesischen Stromnetz entspricht.

Helion plant, bis 2028 die erste Kernfusionsanlage in Betrieb zu nehmen. Kernfusion gilt seit langem als Technologie, die „immer 20 Jahre entfernt“ ist, bis sie kommerziell nutzbar ist. Ob Helion dieses Ziel wie geplant erreicht, ist in der Branche jedoch stark umstritten.

Das gleiche Muster bei Oklo

Dies ist bereits das zweite Mal, dass Altman mit demselben Muster Energieinvestitionen und OpenAI-Geschäfte verbindet.

Letztes Jahr trat Altman als Vorsitzender des kleinen modularen Kernspaltungsreaktor-Startups Oklo zurück. Oklo war Vorläufer von AltC, einer SPAC-Übernahmegesellschaft von Altman. Der Rücktrittsgrund war nahezu identisch: Damit Oklo frei mit KI-Unternehmen, einschließlich OpenAI, kooperieren kann.

Das Muster ist klar: Altman investiert zunächst privat in Energieunternehmen, bringt dann als OpenAI-CEO einen enormen Strombedarf mit, und löst schließlich durch Rücktritt aus dem Vorstand einen Interessenkonflikt, um OpenAI den Stromkauf bei diesen Firmen zu ermöglichen.

Kritiker meinen jedoch, dass Rücktritt und „Verzichtserklärung“ nur Formalitäten seien und die finanziellen Interessen nie wirklich getrennt wurden. Dies ist auch seine übliche Methode, um durch Aktienbeteiligungen enorme Vermögen zu erzielen.

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