Gate News Nachrichten, 24. März, Ledger-Mitbegründer und Bitcoin-Befürworter Éric Larchevêque sagte, Krypto-Halter sollten erlaubt sein, Pistolen und halbautomatische Gewehre zu tragen, um sich vor gewalttätigen Raubüberfällen zu schützen. In Frankreich dürfen Bürger solche Waffen derzeit nur nach Abschluss offizieller Sicherheitsschulungen besitzen und nur für Schießsportzwecke verwenden.
Larchevêque erwähnte, dass dieser Aufruf auf vergangenen traumatischen Erfahrungen beruht. Im Januar 2025 wurde ein weiterer Ledger-Mitbegründer, David Balland, entführt und misshandelt, die Entführer forderten Bitcoin im Wert von 11,5 Millionen US-Dollar. Das Ereignis hinterließ bei Larchevêque tiefe psychische Narben. Er beauftragte daraufhin private Sicherheitsdienste, sich und seine Familie zu schützen, während er weiterhin Krypto-Vermögenswerte hielt, ohne sie in Fiat umzutauschen.
Er betonte, dass Krypto-Halter das Recht auf Selbstverteidigung haben sollten: „Wenn jemand in dein Haus eindringt, solltest du in der Lage sein, Waffen zur Verteidigung zu verwenden, ohne strafrechtliche Konsequenzen zu fürchten.“ In den letzten Jahren gab es in Frankreich vermehrt gewalttätige Vorfälle gegen Krypto-Investoren und Unternehmer, was die Nachfrage nach Sicherheitsdiensten deutlich steigen ließ. Private Sicherheitsdienste und Schutztrainings sind zu einem neuen Markttrend geworden.
Obwohl Larchevêques Ansicht in Teilen des französischen Rechtsextremismus Resonanz findet, bezeichnet er sich selbst als „milden Liberalen“ und unterstützt keinen Präsidentschaftskandidaten. Er sagte, er neige eher zu radikalen Programmen als zu traditionellen linken oder rechten Wegen. Larchevêque erwähnte auch, dass er die Haltung des US-Präsidenten Donald Trump zu Kryptowährungen bewundert und engen Kontakt zu französischen Politikern wie Sara Knafo pflegt, aber sich nicht an Wahlkampfteams beteiligt.
Analysten sind der Ansicht, dass Larchevêques Äußerungen die zunehmenden Sicherheitsprobleme im Krypto-Bereich verdeutlichen und auch die Besorgnis der digitalen Vermögensbesitzer um Eigentums- und Personenschutz widerspiegeln. Mit der Verbreitung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen könnten solche Sicherheits- und Selbstverteidigungsthemen weiterhin gesellschaftliche und politische Diskussionen anregen. (DL News)