Goldene Finanznachrichten berichten, dass Amy Oldenburg, Leiterin der Strategie für digitale Vermögenswerte bei Morgan Stanley, am 25. März erklärte, dass die Förderung von Krypto-Geschäften an der Wall Street nicht aus FOMO (Angst, etwas zu verpassen) erfolgt, sondern das Ergebnis jahrelanger interner Arbeit an der Modernisierung der Finanzinfrastruktur ist.
Sie wies darauf hin, dass Morgan Stanley seine Strategie für digitale Vermögenswerte auf Bereiche wie Handel, Asset Management und Infrastruktur ausweitet. Zuvor konzentrierten sich die entsprechenden Geschäfte hauptsächlich darauf, High-Net-Worth-Kunden Bitcoin-Fonds anzubieten und auf der E*Trade-Plattform physische Bitcoin-ETFs bereitzustellen, wobei kürzlich auch ein Antrag für einen eigenen physischen Bitcoin-ETF eingereicht wurde.
Amy Oldenburg gab bekannt, dass Morgan Stanley plant, ab der zweiten Hälfte des Jahres 2026 den Handel mit tokenisierten Aktien in seinem alternativen Handelssystem zu unterstützen, das derzeit bereits Aktien, ETFs und American Depositary Receipts verarbeitet.
Sie betonte außerdem, dass die Modernisierung der seit Jahrzehnten bestehenden Bankensysteme, die Verbesserung der Systemverbindung und die koordinierte Weiterentwicklung im globalen Finanznetzwerk nach wie vor die größten Herausforderungen darstellen, obwohl das Interesse an Stablecoins und anderen Instrumenten steigt und die institutionellen Krypto-Aktivitäten kontinuierlich zunehmen.