Ledger sammelt $50M in Sekundärverkauf, erweitert US-Expansion, während CEO IPO-Optionen offenhält

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Ledger’s 50 Mio. USD Sekundärverkauf signalisiert strategische Flexibilität, da das Wachstum der Wallet-App den Umsatz über Hardware hinaus vorantreibt.

Ledger hat im vierten Quartal den Abschluss eines 50-Millionen-USD-Sekundärverkaufs bekannt gegeben, der einem frühen Investor einen Weg zur Liquidität eröffnet. Laut CEO Pascal Gauthier nutzte das Unternehmen die Transaktion, um langfristige Optionen offen zu halten. Gauthier fügte hinzu, dass Ledger je nach Marktbedingungen privat bleiben oder einen Börsengang anstreben könnte.

Gauthier signalisiert strategische Flexibilität nach Verkauf der Sekundärbeteiligung

Laut Bericht wurde das Geschäft von Gauthier geleitet, bei dem ein bestehender Anteilseigner seinen Anteil verkaufte. Auf eine Frage in einem Bloomberg-Interview wollte der CEO die Bewertung des Unternehmens nicht offenlegen. „Meine Aufgabe ist es, das Unternehmen auf alle Eventualitäten vorzubereiten“, sagte er gegenüber Bloomberg und sah den Verkauf als Teil einer umfassenderen Planung.

Gegründet im Jahr 2014, stellt Ledger Hardware-“Wallets” her, die Krypto-Besitzern helfen, digitale Vermögenswerte offline zu speichern. Es hat sich zu einem der bekanntesten Krypto-Unternehmen Europas entwickelt. Der Sekundärverkauf erfolgt nach früheren Berichten, dass Ledger einen möglichen US-Börsengang in Betracht zog, der das Unternehmen auf mehr als 4 Milliarden USD bewerten könnte, wobei jedoch keine endgültigen Pläne bestätigt wurden.

Ledger hat zuletzt im Jahr 2023 primäres Kapital bei etwa 1,5 Milliarden USD aufgenommen, was das Unternehmen auf eine neue Marktbeobachtung vorbereitet. Der Sekundärverkauf spiegelt nun auch die Verschiebung des Unternehmens weg von Hardware hin zu gewinnorientierteren Dienstleistungen wider.

Ledger setzt auf Wachstum der Wallet-App, während es auf eine Verdoppelung des Umsatzes zusteuert

In jüngsten Schritten hat Ledger seine Präsenz in den USA ausgeweitet und institutionelle Führungskräfte eingestellt. Letzte Woche ernannte es den ehemaligen Circle-Manager John Andrews zum Chief Financial Officer und eröffnete ein Büro in New York, um die Beziehungen zu Banken und Vermögensverwaltern zu stärken.

Auch die Produktentwicklung schreitet voran. In den letzten sechs Monaten hat Ledger ein Next-Generation-Nano-Gerät eingeführt und eine aktualisierte Ledger Wallet-App gestartet. Das Update umfasst In-App-Handel, Portfolio-Analysen und einen neu gestalteten „Earn“-Bereich, der Ertragsmöglichkeiten aufzeigt.

Gauthier sagte, die App mache mehr als 50 % des Umsatzes von Ledger aus, mit dem Ziel, das Geschäft in diesem Jahr zu verdoppeln.

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