Laut Marktberichten erwägt die russische Regierung, ab dem 1. April den vollständigen Exportstopp für Benzin, um den Anstieg der Kraftstoffpreise im Inland und die Versorgungsknappheit zu bewältigen. Vizepremier Alexander Novak bestätigte, dass bereits Gespräche mit den Ölgesellschaften geführt wurden.
(Vorheriger Kontext: Der iranische Parlamentspräsident kontert Trump mit „Fake News, die den Ölmarkt manipulieren“: Es wurden keine Verhandlungen mit den USA geführt, das Volk fordert harte Strafen für die Aggressoren.)
(Hintergrund: Goldman Sachs warnt vor der „größten Ölkrise aller Zeiten“: Ist der Ölpreis von 110 USD nur eine Panikmarke oder die Grundlage für einen neuen Normalzustand?)
Der globale Energiemarkt wird erneut unberechenbar. Nach Berichten von Reuters, TASS und Interfax erwägt die russische Regierung, den Benzinexport wieder einzustellen, um die Stabilität des heimischen Marktes zu sichern. Am 27. März wurde eine Dringlichkeitssitzung mit den wichtigsten Ölgesellschaften einberufen, um Strategien zu erörtern.
Aufgrund von Problemen bei der Raffinerieproduktion, saisonaler Nachfragespitzen und internationaler geopolitischer Spannungen steigen die Kraftstoffpreise in Russland derzeit weiter an, die Versorgung ist angespannt. Berichten zufolge prüft die Regierung aktiv, ab dem 1. April einen Exportstopp für Benzin, inklusive aller Marktteilnehmer, um die inländische Stabilität zu priorisieren.
Einige Quellen deuten sogar an, dass die Diskussion über das Verbot bereits kurz vor der Entscheidung steht und die Maßnahme wahrscheinlich bis zum 31. Juli verlängert wird, was mit der ursprünglichen Diesel-Exportbeschränkung für Nicht-Produzenten übereinstimmt.
Tatsächlich ist dies nicht das erste Mal, dass Russland derartige extreme Maßnahmen ergreift. Zwischen 2025 und 2026 hat Russland mehrfach temporäre Exportverbote genutzt, um die inländischen Ölpreise zu kontrollieren. Experten befürchten, dass eine erneute Exportbeschränkung durch Russland, angesichts der angespannten globalen Ölversorgung und der anhaltenden Konflikte im Nahen Osten, die internationalen Ölpreise weiter steigen lassen und somit den Inflationsdruck weltweit verschärfen könnte.