Gate News Meldungen: Am 31. März hielt der Gouverneursrat der US-Notenbank (Federal Reserve), Michael Barr, eine Rede zur Regulierung von Stablecoins. Er betonte, dass die Entwicklung von Stablecoins auf einer strikten Regulierungsgrundlage beruhen muss, und warnte, dass sich bei fehlenden wirksamen Vorgaben die „langjährige Geschichte von Problemen, die durch Privatwährung entstehen“ wiederholen könnte.
Barr wies darauf hin, dass der „GENIUS Stablecoin Act“ der Branche zwar bereits einen ersten regulatorischen Rahmen gegeben habe, das Entscheidende jedoch in der anschließenden Umsetzung liege, einschließlich einer fortlaufenden Überwachung der Reservewerte und dem Aufbau von Mechanismen zur Vermeidung illegaler Verwendungen.
Er hob hervor, dass Stablecoins erst dann als „stabil“ gelten können, wenn sie in unterschiedlichen Marktumgebungen tatsächlich zum Nennwert eingelöst werden können. Unter Marktstress oder wenn die Risiken des Emittenten selbst zunehmen, sind insbesondere die Liquidität und Sicherheit der Reservewerte von entscheidender Bedeutung.
Barr führte außerdem aus, dass es für Stablecoin-Emittenten Anreize gebe, Gewinne durch die Erhöhung der Rendite zu erzielen. Dies könnte sie dazu veranlassen, bei der Verwaltung der Reservewerte höhere Risiken einzugehen, was eine potenzielle Bedrohung für die finanzielle Stabilität darstellt. Gegenwärtig sei die Frage der Stablecoin-Regulierung weiterhin einer der wichtigen Streitpunkte in der US-Krypto-Gesetzgebung, der in gewissem Maße den Fortschritt der betreffenden Gesetzesvorhaben beeinflusst.