Oracle schneidet fast 20 % der Mitarbeitenden! Um 6 Uhr morgens wurde mitgeteilt, dass man noch am selben Tag gehen soll: KI-Datacenter-Ausbau

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Oracle hat gestern (31.) eine groß angelegte Entlassungswelle angekündigt, die rund 30.000 Mitarbeiter betrifft. Das entspricht 18% von Oracles globalen 162.000 Vollzeitbeschäftigten; in einigen Einheiten liegt die Quote der Entlassungen sogar bei bis zu 30%. Ziel ist es, die Kosten zu senken und die Ausweitung der KI-Infrastruktur und der Rechenzentren konsequent zu finanzieren.
(Hintergrund: Meta plant, mehr als 20% der Belegschaft abzubauen! Betroffen sind 15.000 Menschen, ausgelöst durch KI – der Technologiebranche gelingt der „extremste Schlankheitskurs“)
(Ergänzender Kontext: Oracle soll die Errichtung von OpenAI-Rechenzentren verzögert haben; KI-bezogene Tech-Aktien sind eingebrochen, nachdem der Bitcoin rasant abgestürzt war, sprang er dann wieder auf 90.000 US-Dollar zurück).

Inhaltsverzeichnis

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  • Welche Abteilungen am stärksten betroffen sind
  • Kurs halbiert, Banken ziehen sich zurück – finanzieller Druck kommt auf den Tisch
  • Das ist nicht das Drehbuch nur von Oracle

Um 6 Uhr morgens gelangte eine E-Mail still in den Posteingang von 30.000 Oracle-Mitarbeitern. In der Nachricht stand: „Nach sorgfältiger Abwägung der aktuellen Geschäftsanforderungen von Oracle haben wir uns entschieden, umfassendere organisatorische Veränderungen vorzunehmen und Ihre Position zu entfernen.“ Ohne Übergangsfrist war der betreffende Tag bereits der letzte Arbeitstag.

Dies ist eine der größten Entlassungsaktionen in der Geschichte von Oracle. 30.000 Menschen wurden entlassen – das sind rund 18% der 162.000 Vollzeitbeschäftigten weltweit. In einigen Einheiten stieg die Entlassungsquote sogar auf über 30%.

Welche Abteilungen am stärksten betroffen sind

Am stärksten betroffen sind zwei große Geschäftseinheiten: der Bereich „Revenue and Health Sciences“ (RHS) sowie der Bereich „SaaS and Virtualized Operating Services“ (SVOS).

Diese beiden Einheiten waren lange Zeit die tragenden Säulen für Oracles traditionelle Software und Cloud-Dienste. Nun werden sie als Umstrukturierungsobjekte geführt – ein Zeichen für eine erhebliche Verschiebung des strategischen Schwerpunkts des Unternehmens.

Die Analyseagentur TD Cowen schätzt, dass Oracle möglicherweise 8 bis 10 Milliarden US-Dollar an Cashflow bereithalten muss, um diese Entlassungsrunde abzufedern. Oracle selbst geht davon aus, dass die gesamten Umstrukturierungskosten im Geschäftsjahr 2026 bis zu 2,1 Milliarden US-Dollar betragen werden; die Kosten entfallen größtenteils auf Abfindungen für Mitarbeiter.

Kurs halbiert, Banken ziehen sich zurück – finanzieller Druck kommt auf den Tisch

Hinter den Zahlen stecken komplexere finanzielle Signale. Oracles jüngster Quartalsbericht weist einen Anstieg des Nettoertrags um 95% im Jahresvergleich auf und erreicht 6,13 Milliarden US-Dollar – auf den ersten Blick beeindruckend. Gleichzeitig ist die Aktie jedoch seit September 2025 um fast die Hälfte gefallen; außerdem haben einige US-Banken nach und nach ihre Finanzierung zurückgezogen. Die Zweifel des Marktes an Oracles Fähigkeit, langfristig Gewinne zu erzielen, sind dadurch nicht verschwunden.

Mit anderen Worten: Oracle hat sich dafür entschieden, in einer Phase mit Rekordgewinnen massiv Personal abzubauen. Das ist nicht Ausdruck eines Zusammenbruchs der Ergebnisse, sondern ein proaktives Beschleunigen der Transformation: Aus den Personalkosten für traditionelle Geschäftsbereiche werden Kapitalausgaben für die KI-Infrastruktur.

Das ist nicht das Drehbuch nur von Oracle

Große Unternehmen, die mit Entlassungen KI-Rechenleistung finanzieren, sind zu einer gemeinsamen Erzählung der Tech-Branche in den Jahren 2025 bis 2026 geworden. Letzte Woche hat Meta angekündigt, rund 700 Mitarbeiter zu entlassen, und weitere Entlassungen von mehr als 20% in Aussicht gestellt. Der Grund ist derselbe: um den weiter steigenden Kosten für KI-Infrastruktur zu begegnen.

Von Meta bis Oracle ist das Muster nahezu identisch: Starke Quartalszahlen, Druck auf den Aktienkurs, groß angelegte Entlassungen und zeitgleich die Ankündigung eines KI-Investitionsplans. Die Kosten der KI-Transformation tragen dabei gemeinsam Zehntausende von Mitarbeitern.

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