Amazon plant, 9,0 Milliarden US-Dollar in die Übernahme des Satellitenunternehmens Globalstar zu investieren, um Starlink herauszufordern; der Großaktionär Apple ist eine entscheidende Variable

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Reuters berichtet, dass Amazon derzeit Verhandlungen über den Erwerb des Satellitenkommunikationsunternehmens Globalstar führt, mit einem Transaktionsvolumen von etwa 9 Milliarden US-Dollar. Ziel ist es, das Satellitennetzwerk-Servicethema Amazon Leo zu stärken und direkt gegen SpaceX’s Starlink anzutreten. Allerdings macht die Tatsache, dass Apple 20 % an Globalstar hält, diese Transaktion deutlich komplizierter.
(Frühere Entwicklungen: Der größte Börsengang aller Zeiten steht bevor! Elon Musks SpaceX soll angeblich heimlich einen Börsengang beantragt haben, mit einer Bewertung von bis zu 1,75 Billionen US-Dollar.)
(Hintergrund: Apple „challenged Starlink“ durch die Aufrüstung des iPhone und der Apple Watch mit Satellitenfunktionen, von Notfall- bis hin zu Alltagsverbindungen).

Inhaltsverzeichnis

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  • Hindernisse durch Apples 20 %-Anteil
  • Amazon Leo vs. Starlink: Der Wettkampf im Weltraumnetzwerk wird hitziger
  • Der Wettlauf der Tech-Giganten im All erhält neuen Schwung

Amazon scheint an einem Deal zu arbeiten, der die Karten im Weltraumnetzwerk neu mischen könnte. Laut Quellen, die Reuters zitiert, verhandelt Amazon mit Globalstar (GSAT) über einen Kauf, mit einem Volumen von rund 9 Milliarden US-Dollar.

Nach Bekanntwerden der Nachricht stieg der Aktienkurs von Globalstar nach Börsenschluss zeitweise um 20 % auf 85 US-Dollar pro Aktie, bevor er wieder auf 76,70 US-Dollar fiel.

Der Bericht weist darauf hin, dass Amazon beabsichtigt, durch den Erwerb der Satellitenfrequenzen und der Bodeninfrastruktur von Globalstar wesentliche Ressourcen für seinen Satellitendienst „Amazon Leo“ (ehemals Project Kuiper) zu sichern.

Hindernisse durch Apples 20 %-Anteil

Allerdings steht dieser Deal vor einem unüberwindbaren Hindernis: Apple.

Laut Reuters hat Apple im Jahr 2024 1,5 Milliarden US-Dollar in Globalstar investiert und damit etwa 20 % der Anteile erworben. Zudem wurde Globalstars Satellitennetz in das „Satellite Emergency SOS“-Feature des iPhone 14 und höher integriert. Das bedeutet, dass jede Transaktion, die Globalstar übernimmt, gleichzeitig Verhandlungen mit Apple erfordert.

Die Financial Times ergänzt, dass bei einem Abschluss des Deals mit einer Bewertung von etwa 9 Milliarden US-Dollar Apples Anteil auf der Buchseite um rund 1,1 Milliarden US-Dollar steigen würde. Ob Apple jedoch strategisch bereit ist, diese Beteiligung aufzugeben, ist eine andere Frage. In den letzten Jahren hat Apple seine Satellitenkommunikationstechnologie kontinuierlich ausgebaut, von Notfalldiensten bis hin zu Alltagsverbindungen, wobei Globalstar eine zentrale Rolle in dieser Strategie spielt.

Ein Branchenanalyst sagte Reuters, dass der Schlüssel für die Transaktion nicht im Preis liege, sondern darin, wie Amazon Apple überzeugen könne: „Entweder kauft Amazon Apples Anteil auf oder es wird eine langfristige Partnerschaft vereinbart, um die Satellitenfunktionalität des iPhone aufrechtzuerhalten.“

Amazon Leo vs. Starlink: Der Wettkampf im Weltraumnetzwerk wird hitziger

Amazon hat seine Bemühungen im Bereich der Satellitennetze längst öffentlich gemacht. Derzeit sind etwa 200 Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn im Einsatz, mit dem Ziel, ein Konstellationssystem von rund 7.700 Satelliten aufzubauen, das voraussichtlich ab 2026 kommerziell in Betrieb genommen werden soll.

Im Vergleich dazu hinkt Amazon Leo noch hinterher. Starlink hat bereits über 6.000 Satelliten im Orbit und mehr als 4 Millionen Nutzer weltweit. Zudem plant SpaceX derzeit einen Börsengang, mit einer Bewertung von bis zu 1,5 Billionen US-Dollar.

Die Analyse der Financial Times zeigt, dass der Erwerb von Globalstar Amazon ermöglichen würde, auf einen bereits ausgereiften Satellitenfrequenz- und Bodenstationsbestand zuzugreifen, was die Lücke zu Starlink erheblich verkürzen könnte.

Der Wettlauf der Tech-Giganten im All erhält neuen Schwung

Sollte der Deal zustande kommen, würde sich die Wettbewerbslandschaft im Bereich der Weltraumnetzwerke noch stärker konzentrieren: Amazon, SpaceX und Apple würden alle auf derselben Rennstrecke konkurrieren.

Allerdings unterscheiden sich die Anforderungen von Apple und Amazon im Satellitenbereich grundlegend: Apple konzentriert sich auf leichte Satellitenverbindungen für Mobiltelefone, während Amazon auf breitbandige Satellitennetzwerke abzielt. Reuters meint, dass diese Unterschiede möglicherweise Spielraum für Verhandlungen lassen; gleichzeitig könnten sie aber auch die Verhandlungen zum Scheitern bringen.

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