„Jagen des Kursanstiegs und das Töten bei Rücksetzern“: Eine Riesenwale geriet innerhalb einer Woche 37-mal in einen Liquidationsstopp, insgesamt liquidiert wurden 116 Mio. USD

MarketWhisper
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巨鯨爆倉

Laut den Daten der On-Chain-Überwachungsplattform Hyperinsight wurde eine Großhai-Adresse (0x965), die vor allem dafür bekannt ist, wiederholt hinter steigende Kurse zu jagen und nach unten zu gehen, um dann leerzuverkaufen, am 3. April erneut in eine Kettenliquidation verwickelt. An diesem Tag kam es bei den Long-Positionen von S&P500, bei den TAO-Longs und bei den BRENTOIL-Shorts zusammen zu Liquidationen in Höhe von 23,85 Millionen US-Dollar. Im Rückblick auf die vergangenen 7 Tage hat die Adresse insgesamt 37 Liquidationsereignisse ausgelöst, mit einem Gesamtausmaß von 116 Millionen US-Dollar.

Neueste Liquidationswelle: S&P500-Longs erleiden mit einer Einzelposition den höchsten Intraday-Wert im gesamten Netzwerk

Die Liquidation am 3. April betraf drei Positionen in unterschiedlichen Richtungen, die gleichzeitig zwangsliquidiert wurden. Der Liquidationsbetrag für S&P500-Longs belief sich auf 17,30 Millionen US-Dollar; die Einzelsumme wurde zur höchsten Liquidationsposition des Tages im gesamten Netzwerk. In derselben Runde erreichten auch die TAO-Longs und die BRENTOIL-Shorts nacheinander die Liquidationsmarken; insgesamt beliefen sich die drei Positionen auf 23,85 Millionen US-Dollar.

Nach Abschluss der Liquidation führte die Adresse unmittelbar eine zusätzliche Einzahlung von 910.000 US-Dollar in Hyperliquid durch und baute danach neue Positionen wieder auf. Diese Handlung setzt das zuvor bei seinen bisherigen Liquidationen mehrfach beobachtete feste Muster fort, nach der Liquidation sofort Kapital nachzuschießen und erneut eine Position zu eröffnen.

Gesamtbild der Liquidationen in der Woche: Analyse der Verhaltensmuster von 37 Liquidationen

In den vergangenen 7 Tagen operierte die Adresse wiederholt auf mehreren Assets wie BTC, ETH, HYPE, S&P500 und BRENTOIL und löste dabei insgesamt 37 Liquidationsereignisse aus, mit einem Gesamtvolumen von 116 Millionen US-Dollar. Die zentralen Verhaltensmerkmale lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Zyklisches Liquidationsmuster: Nach jeder Liquidation erfolgt eine neue Zufuhr von Kapital; unmittelbar wird in demselben oder einem ähnlichen Asset erneut eine hochhebelige Position aufgebaut. Dadurch entsteht ein fortlaufender Zyklus aus „Liquidation—Nachschuss—erneute Liquidation“

Richtungsabweichung führt zu hoher Liquidationsfrequenz: Die Einstiegsmomente in neue Positionen liegen häufig nach starken Marktbewegungen, mit einer Tendenz dazu, bereits deutlich gestiegene Assets long zu kaufen oder bereits deutlich gefallene Assets short zu verkaufen. Die Positionskosten sind entsprechend hoch, sodass selbst bei einer leichten Korrektur bereits eine Zwangsschließung ausgelöst wird

Das kumulierte Liquidationsvolumen von 116 Millionen US-Dollar innerhalb der Woche macht diese Adresse zu einem besonders stark beobachteten Fall in der On-Chain-Überwachungs-Community.

Aktueller Positionsstatus und Liquidationsrisiko

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hat der Großhai den Schwerpunkt seiner Bestände auf BTC- und ETH-Longs verlagert. Mit einem Volumen von 11,0 Millionen US-Dollar geht er erneut in eine hochhebelige Position. Die aktuell schwebenden Verluste liegen bereits bei 46%. Falls die Kursentwicklung weiter nach unten geht, sind die entscheidenden Auslöser für die nächste Zwangsliquidation wie folgt:

Liquidationskurs für BTC: 66,042 US-Dollar

Liquidationskurs für ETH: 2,022 US-Dollar

Sobald die oben genannten Kursmarken unterschritten werden, steht der Adresse die 38. Liquidation dieser Woche bevor.

Häufige Fragen

Was ist eine Liquidation?

Eine Liquidation bezeichnet im Kryptoderivate-Handel mit Hebel, dass sich der Marktpreis in eine ungünstige Richtung bewegt und einen bestimmten Abstand erreicht; wenn das Kontomargensaldo die Anforderung an die Erhaltungsmarge unterschreitet, erzwingt die Handelsplattform das Schließen der Position. Der Positionsinhaber verliert dabei einen Teil oder die gesamte eingezahlte Margin.

Warum liquidiert dieser Großhai immer wieder, stockt aber trotzdem auf?

Laut On-Chain-Daten zeigt die Adresse eine richtungsbezogene Abweichung hin zu „hinter steigende Kurse long gehen“ und „nach unten fallende Kurse short gehen“, kombiniert mit hochhebeligen Operationen. Dadurch reicht bereits eine leichte Kurskorrektur aus, um eine Liquidation auszulösen. Das Verhalten, nach der Liquidation fortlaufend neues Kapital nachzuschießen und die Positionen erneut zu eröffnen, lässt die Liquidationsereignisse in hoher Frequenz wiederholt auftreten. In der On-Chain-Analyse wird solches Verhalten häufig als Gegenbeispiel genutzt, um auf systemische Risiken hinzuweisen, die aus der Kombination von hohem Hebel mit qualitativ schwachen Einstiegspunkten entstehen.

Beeinflusst eine große Liquidation auf Hyperliquid den Markt?

Auf dezentralen Plattformen für Futures mit ewigen Laufzeiten wie Hyperliquid kann es beim zwangsweisen Liquidieren großer Positionen zu einem Auslösen der ADL-(automatischen Deleveraging-)Mechanik kommen, wenn das Liquidationsausmaß die maximale Belastungsgrenze des Versicherungsfonds der Plattform überschreitet. Dadurch könnten Händler, die gegenläufige Positionen halten, gezwungen sein, einen Teil der Verluste passiv zu übernehmen, was kurzfristig Auswirkungen auf die gesamte Liquiditätsstruktur des Marktes haben kann.

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