Die SEC warnt vor zunehmenden Betrugsmaschen zur Identitätsvortäuschung, bei denen offizielle Marken und erfundene Identitäten genutzt werden, um das Vertrauen von Anlegern auszunutzen. Dabei werden die wachsenden Risiken hervorgehoben, die mit Betrugsschemata im Bereich Social Media und textbasierten Betrugsfällen zusammenhängen und sich gegen Finanzdaten und Gelder richten.
Die US-Börsenaufsicht (SEC) teilte am 2. April auf der Social-Media-Plattform X einen Anlegerhinweis mit, der vor Identitätsvortäuschungs-Betrügereien warnt. Die Behörde warnte, dass Betrüger sich über Social-Media-Beiträge und Textnachrichten als SEC-Beamte ausgeben, um Anleger ins Visier zu nehmen. Der Regulierer sagte:
„Anlegerhinweis: Vorsicht vor Betrügern, die möglicherweise die SEC – oder SEC-Beamte oder -Mitarbeiter – in den sozialen Medien oder in Textnachrichten nachahmen, um Sie zur Teilnahme an Betrugsmaschen zu bewegen.“
Die Behörde legte die konkreten Taktiken dar, die in diesen Maschen eingesetzt werden. „Zu diesen Betrügereien gehören Aktien-Tipps, Vorausgebühren-Betrug und Angebote, die so tun, als würden sie Ihnen helfen, Ihr Geld zurückzubekommen“, stellte sie fest und beschrieb, wie Angreifer mit offiziellen wirkenden Details die Glaubwürdigkeit erhöhen. Die SEC fügte hinzu, dass Betrüger außerdem persönliche Informationen von den Opfern sammeln könnten, um Identitäten zu stehlen oder finanzielle Vermögenswerte missbräuchlich zu verwenden.
Die SEC hat nahezu identische Warnungen bereits in früheren Hinweisen herausgegeben und damit bekräftigt, dass Identitätsvortäuschungs-Betrügereien weiterhin eine anhaltende Bedrohung darstellen. Ein ausführlicher Anlegerhinweis, der am 30. Sept. des letzten Jahres veröffentlicht wurde, beschrieb, wie Betrüger auf der Social-Media-Plattform X sowie über Textnachrichten als SEC-Beamte auftraten, dabei gefälschte Profile, echte Namen von Mitarbeitenden und Links zu offiziellen Ressourcen nutzten, um seriös zu wirken. Dieser Hinweis wies dabei ausdrücklich auf Nachahmungen von Kommissarin Hester Peirce hin und zeigte, wie Angreifer Identitäten nachbilden, um Glaubwürdigkeit aufzubauen und Anleger zu täuschen.
Zusätzliche Mitteilungen der SEC haben Variationen desselben grundlegenden Schemas skizziert. Eine frühere Kampagne warnte vor Betrugsmaschen im Bereich Beziehungsinvestitionen, die oft als „Pig-Butchering“ bezeichnet werden und mit unerwünschten Nachrichten beginnen, bevor sie Opfer schrittweise in betrügerische Investitionen hineinführen. Ein weiterer Hinweis machte auf Aktien-Tipp-Betrügereien aufmerksam, die in Gruppenchats kursieren, in denen sich einzelne Personen fälschlich als Regulierer oder als bekannte Fachleute darstellen. Die Behörde hat außerdem ihre Liste „Public Alert: Unregistered Soliciting Entities“ aktualisiert, um sogenannte Scheininstitutionen-Regulierer aufzunehmen und jene zu identifizieren, die fälschlich eine Behördenzugehörigkeit behaupten. Zusammen untermauern diese Warnungen eine konsequente Durchsetzungsbotschaft: Identitätsvortäuschung, Social Engineering und die missbräuchliche Verwendung von Autorität bleiben zentrale Bestandteile von Betrugsmaschen im Anlagebereich.
Anleger sollten wachsam sein gegenüber gefälschten SEC-Beamten, die Aktien-Tipps, Rückholservices anbieten oder Gebühren per Social Media und Textnachrichten anfordern.
Betrüger ahmen offizielle SEC-Siegel, Websites und die Identitäten von Mitarbeitenden nach, um überzeugende Nachrichten zu erstellen, die seriös wirken.
Diese Betrügereien können dazu führen, dass Gelder gestohlen werden, Identitätsdiebstahl erfolgt und unbefugter Zugriff auf sensible Finanzkonten stattfindet.
Die SEC gibt weiterhin Anlegerhinweise heraus, aktualisiert öffentliche Warnungen und verfolgt betrügerische Einrichtungen, die ihren Namen ausnutzen.