Ansicht: Die Erreichung eines vorübergehenden Waffenstillstands zwischen den USA und Iran steht vor mehreren realen Hindernissen

BlockBeatNews

BlockBeats-Meldung: Der 6. April hat laut Angaben von Li Zixin, Assistenzforscherin am Institut für internationale Angelegenheiten des China Institutes for International Studies, erklärt, dass es aus der aktuellen Lage heraus zwar Möglichkeiten gibt, dass die USA und der Iran eine vorläufige Waffenruhe erreichen wollen, dass dies jedoch in der Tat äußerst schwierig ist.

Selbst wenn eine Einigung zustande käme, wäre dies weitaus wahrscheinlicher nur eine Übergangslösung und kein verlässlicher Weg zu einer dauerhaften Waffenruhe. Zunächst lassen sich die zentralen Kernforderungen beider Seiten tatsächlich nur schwer miteinander in Einklang bringen: Der Iran betrachtet die Kontrolle über die Straße von Hormus sowie den Bestand an hochangereichertem Uran mit einer „Fülle“ von 60% als strategischen Kernhebel für Verhandlungen und hat auch bereits eindeutig erklärt, dass er diese grundlegenden Interessen nicht aufgeben wird, nur um zugunsten einer kurzfristigen Waffenruhe diese Verzicht zu leisten.

Andererseits fordert die US-Seite, dass der Iran die Straße erneut öffnet und Nuklearmaterial verarbeitet; im Wesentlichen bedeutet das, dass der Iran einseitig nachgeben soll. Und zwar soll dies durch kurzfristige Maßnahmen so umgesetzt werden, dass die Bedingungen, die die zentralen Interessen des Iran betreffen, beiseitegeschoben werden—das berührt die Grenzen der Souveränität und die Sicherheitsgrundlinie des Iran. Zweitens ist die Verhandlungsgrundlage des Vertrauens sehr schwach: Zwar räumt der Iran ein, dass die relevanten Informationen durch den Austausch mit den USA über befreundete Staaten übermittelt wurden, bestreitet jedoch direkte Verhandlungen.

Während US-Präsident Donald Trump einerseits Verhandlungssignale freisetzt, sendet er andererseits weiterhin „Letzten Aufforderungen“ für militärische Angriffe. Dieses Muster, gleichzeitig anzugreifen und zu verhandeln, ist näher an der Strategie, maximalen Druck auszuüben und die Kompromissbereitschaft des Gegenübers zu testen, als an dem echten Streben nach Aussöhnung. (Jin10)

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