Die State Street Corporation hat ihre Exponierung gegenüber Strive Asset Management deutlich erhöht, nachdem sie nahezu 1 Million Aktien des bitcoinfokussierten Asset-Managers gekauft hatte.
Zusammenfassung
- Die State Street Corporation erhöhte ihre Exponierung gegenüber Strive Asset Management um 770%, nachdem sie nahezu 1 Million ASST-Aktien im Wert von etwa 17,7 Millionen US-Dollar gekauft hatte.
- Strive Asset Management fügte zwischen dem 13. Mai und dem 18. Mai 381,61 BTC hinzu und erhöhte damit seine unternehmensweiten Bitcoin-Bestände auf 15.391 BTC, wie aus Unternehmensmeldungen hervorgeht.
- Analysten bei TD Cowen und H. C. Wainwright & Co. hoben ihre ASST-Kursziele an, nachdem Strive seine Bitcoin-Treasury-Strategie und das SATA-Vorzugsaktienprogramm ausgeweitet hatte.
Laut einem aktuellen Bericht zu Bitcoin Treasuries kaufte das 5,6-Billionen-US-Dollar-Asset-Management-Unternehmen rund 1 Million Aktien des börsennotierten ASST-Aktienbestands von Strive in einem Deal im Gegenwert von rund 17,7 Millionen US-Dollar. Die jüngste Einreichung erhöht den Gesamtanteil von State Street an dem Unternehmen auf nahezu 1 Million Aktien; dieser wird derzeit auf einen Wert von nahe 20 Millionen US-Dollar geschätzt.
Die Offenlegung deutet auf einen Sprung von 770% in der Exponierung von State Street gegenüber Strive hin, das seine Unternehmensstrategie zunehmend an die Akkumulation von Bitcoin gekoppelt hat. Pre-Market-Daten zeigten, dass ASST-Aktien nach der Ankündigung um 0,34% zulegten. Am 20. Mai zuvor hatte die Aktie bei 16,98 US-Dollar geschlossen, nachdem sie in der Handelssitzung um mehr als 5% gestiegen war.
Zuvor hatte auch die Vanguard Group bereits eine beträchtliche Position in dem Unternehmen aufgebaut und damit das wachsende institutionelle Interesse rund um Strives Bitcoin-Treasury-Modell verstärkt.
Wie groß ist Strives Bitcoin-Treasury geworden?
In dieser Woche hatte Strive weitere Bitcoin-Käufe offengelegt, die zwischen dem 13. Mai und dem 18. Mai erfolgt waren. Aus den Unternehmensmeldungen geht hervor, dass die Firma in diesem Zeitraum 382 BTC zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von etwa 79.348 US-Dollar pro Bitcoin erworben hat, ohne Transaktionskosten.
Nach den jüngsten Käufen hält das unternehmensweite Treasury von Strive nun 15.391 BTC, wie aus den Unternehmensangaben hervorgeht. Insgesamt platziert das die Firma unter den größten öffentlich gemeldeten Corporate-Bitcoin-Holdern weltweit und bringt sie in die Nähe der Bestände von Hut 8, das aktuell ungefähr 300 BTC mehr als Strive hält.
Gleichzeitig meldete das Unternehmen Bargeld und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von rund 87,3 Millionen US-Dollar zum 18. Mai. Regulatorische Einreichungen zeigten außerdem, dass Strive nahezu 49,8 Millionen US-Dollar Wert an Variable Rate Series A Preferred Stock hielt, der von Strategy ausgegeben wurde.
Separat bestätigten die Einreichungen, dass Strive ungefähr 63,66 Millionen Stammaktien der Klasse A und rund 9,87 Millionen Aktien der Klasse B ausgegeben hatte. Das Unternehmen legte zudem den Verkauf von 5,24 Millionen Aktien offen, die mit seinem SATA-Vorzugsaktienangebot verbunden sind.
Warum beobachten Anleger Strives Bitcoin-Strategie so genau?
In den letzten Tagen führte Strive tägliche Dividendenzahlungen ein, die mit seinem SATA-Vorzugsaktienprogramm verbunden sind. Laut dem Unternehmen werden die Erlöse aus diesen Verkäufen von Vorzugsaktien für zusätzliche Bitcoin-Käufe verwendet.
Dieser Ansatz hat die Aufmerksamkeit von Equity-Analysten auf sich gezogen, die die Aktie beobachten. Investmentbank TD Cowen erhöhte zuletzt ihr Kursziel für ASST-Aktien auf 30 US-Dollar und verwies dabei auf das Wachstum der Bitcoin-Reserven des Unternehmens. Unterdessen hob die Brokerage-Firma H.C. Wainwright ihr eigenes Ziel auf 38 an, da Strive seine Treasury-Bestände weiter ausbaute.
Strive wurde von Vivek Ramaswamy gegründet und hat sich zunehmend neben Firmen positioniert, die Bitcoin als Treasury-Reserve-Asset nutzen, statt die Kryptowährung als passives Investment zu behandeln. Da die institutionelle Beteiligung steigt, beobachten Investoren nun besonders genau, ob eine fortgesetzte Bitcoin-Akkumulation den Schwung in der Aktie des Unternehmens aufrechterhalten kann.