Odaily Planet Daily News Japanische Finanzbranche-Manager äußerten Unzufriedenheit mit dem Fortschritt der Krypto-Steuerreform. Tomoya Asakura, CEO von SBI Global Asset Management, schrieb auf der X-Plattform, dass der Krypto-Steuerreformprozess in Japan “extrem langsam” sei, und zitierte Politiker mit den Worten, dass die entsprechenden Reformmaßnahmen möglicherweise um ein weiteres Jahr verschoben werden und frühestens 2028 umgesetzt werden, aber noch nicht abgeschlossen seien. Tomoya Asakura sagte, dass, falls die Reform weiterhin verzögert wird, Japan nicht nur den Vereinigten Staaten in Sachen Krypto- und Finanzinnovation und -entwicklung hinterherhinken wird, sondern auch hinter Asien und dem Nahen Osten zurückbleiben wird. SBI ist eine der größten Finanzgruppen Japans und ein wichtiger Partner von Ripple sowie betreibt die Krypto-Handelsplattform SBI VC Exchange. Die Gruppe hat bereits Pläne angekündigt, in der ersten Hälfte des Jahres 2026 einen Yen-Stablecoin einzuführen. Derzeit sind japanische Krypto-Händler verpflichtet, ihre Gewinne aus Krypto-Vermögenswerten als “sonstiges Einkommen” zu deklarieren, mit einem maximalen Steuersatz von bis zu 55 %, und es ist kein Verlustabzug oder -abzug erlaubt. Die japanische Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) hat den Wunsch geäußert, Krypto-Vermögenswerte als Anlagevehikel neu einzustufen, die dem gleichen separaten Steuersystem von etwa 20 % unterliegen wie Aktien- und Devisentransaktionen. Die entsprechenden Gesetzesänderungen sollen Anfang 2026 der Nationalversammlung zur Beratung vorgelegt werden, aber wenn sie nach dem üblichen Umsetzungszyklus berechnet werden, könnte sich das offizielle Inkrafttreten weiter verzögern. (DL Nachrichten)