Elon Musk xAI erlebt erneut Führungskräftewechsel: Mitbegründer Tony Wu verlässt das Unternehmen, Grok-Kontroversen und IPO-Aussichten stehen unter Druck

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Elon Musks KI-Unternehmen xAI verzeichnet erneut Veränderungen im Kernteam. Mitbegründer Tony Wu hat das Unternehmen offiziell verlassen und bestätigte seinen Rücktritt in einem Blogbeitrag von xAI, in dem er erklärte, er wolle ein „neues Kapitel im Leben“ aufschlagen. Zugleich dankte er Musk für das Vertrauen und die Unterstützung bei seiner Mission.

Dies ist der vierte Mitbegründer, der in den letzten zwölf Monaten xAI verlassen hat. Laut öffentlichen Quellen verließen Christian Szegedy im Februar dieses Jahres, Igor Babuschkin im August des letzten Jahres und Greg Yang, der aufgrund gesundheitlicher Gründe im vergangenen Monat vorübergehend aussetzte, das Unternehmen. Die häufigen Wechsel im Führungsteam sorgen für verstärkte Aufmerksamkeit hinsichtlich der langfristigen Stabilität und der technischen Ausrichtung von xAI.

Tony Wu arbeitete fast zwei Jahre bei Google und absolvierte ein Praktikum bei OpenAI, bevor er 2023 dem Gründerteam von xAI beitrat. Gegründet wurde xAI im Jahr 2023; Musk äußerte öffentlich, dass das Unternehmen und sein Chatbot Grok eine Alternative zu „erwachten“ KI-Produkten darstellen sollen. Später integrierte Musk xAI in die Social-Media-Plattform X, und letzte Woche wurde xAI von SpaceX übernommen.

Derzeit bereitet xAI einen Börsengang (IPO) für 2026 vor. Marktgerüchte deuten darauf hin, dass die Gesamtbewertung von SpaceX bis zu 1,5 Billionen US-Dollar erreichen könnte. Allerdings gibt es derzeit zahlreiche Kontroversen um Grok. Mehrere Vorfälle zeigen, dass der Chatbot für die Erstellung unbefugter, obszöner realer Bilder genutzt wurde, was zu erheblichem öffentlichen Aufschrei führte und xAI dazu zwang, die Bildgenerierungsfunktion auf X einzuschränken.

Zudem durchsuchten französische Behörden letzte Woche das Büro von xAI in Paris im Zuge von Ermittlungen wegen des Vorwurfs, Grok sei für die Herstellung obszöner Deepfake-Inhalte verwendet worden. Regulatorische Risiken, Reputationsdruck und Managementwechsel verschärfen die Herausforderungen für das aufstrebende KI-Unternehmen, das sich auf den Börsengang vorbereitet.

Bislang haben xAI und Tony Wu keine weiteren Stellungnahmen zu den Gründen für den Rücktritt oder den zukünftigen Plänen abgegeben.

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SiYuvip
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