Gold hat sich vom Höchststand zurückgezogen. Große Chancen auf dem Forex-Markt und ein starkes Monat

Was ist der Forex-Markt? Wenn wir über die Bewegungen von Rohstoffen und den globalen Finanzmärkten sprechen, müssen wir die Beziehung zwischen dem US-Dollar und den Goldpreisen sowie die Kommunikation der Zentralbanken verstehen. Im vergangenen Monat hat Gold ein Rekordhoch erreicht, das beste seit 1980. Trotz mehrerer Rückgänge bereitet sich der Markt auf bedeutende Veränderungen nach den geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank vor.

Gold (XAU/USD) ist nach Verlusten gefallen, nachdem Händler einen Teil verkauft haben. Während Trader, die Gewinne realisieren wollten, sich entschieden haben, das gelbe Metall nach einem schnellen Anstieg und parabelförmiger Bewegung zu verkaufen. Die Volatilität auf den Finanzmärkten (Aktien, Krypto und Rohstoffe) entstand durch kurzfristige Risikoreduzierung, doch es ist weiterhin wichtig zu beobachten, dass Gold seit Jahresbeginn um über 23 % gestiegen ist. Der aktuelle Wert liegt bei etwa 5.315 USD pro Feinunze, was auf einen weiterhin starken Aufwärtstrend hinweist.

Analyse des Forex-Marktes und der Einfluss des Dollars auf Gold

Der aktuelle Goldpreis wird hauptsächlich durch die Stärke des US-Dollars getrieben. Der US-Dollar-Index (DXY), der die Performance des Dollars gegenüber einem Korb wichtiger Währungen misst, ist gestiegen, was den Goldpreis gedrückt hat. In unserer Forex-Analyse sehen wir, dass spekulative Strategien darin bestehen, den starken Dollar zu kaufen und gleichzeitig hoch bewertete Rohstoffe zu verkaufen.

Die Renditen der US-Staatsanleihen sind leicht auf 4,227 % für 10-jährige Anleihen gefallen, was weitere Verluste bei Gold begrenzt. Dennoch sorgt diese Stabilität der Zinsen dafür, dass der Dollar weiterhin fest bleibt.

Grundfaktoren und Entscheidungen der Zentralbanken

Die US-Notenbank (Fed) hat den Leitzins bei der letzten Sitzung unverändert gelassen, was auf eine vorsichtige Haltung hindeutet. Es wird erwartet, dass in der nächsten Woche Präsident Donald Trump die Nachfolge des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell bekannt gibt.

Die US-Arbeitsmarktdaten zeigen, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis zum 24. Januar bei 209.000 lagen, eine Abnahme gegenüber den angepassten 210.000. Die anhaltenden Ansprüche sanken von 1,865 Millionen auf 1,827 Millionen, was unter den Erwartungen liegt und auf eine stabile Arbeitsmarktlage trotz wirtschaftlicher Herausforderungen hinweist.

Das US-Handelsdefizit ist im November auf 56 Milliarden USD gestiegen, den höchsten Wert seit März 1992, bedingt durch einen Anstieg der Kapitalimporten. Diese Zahlen stehen in direktem Zusammenhang mit Handelspolitikänderungen und dem kurzfristigen Geschäftsklima.

Tägliche Bewegungen: Gewinnmitnahmen und Dollar-Recovery

Gold erreichte fast 5.600 USD pro Feinunze, bevor die Volatilität auf den Finanzmärkten anstieg und den Preis auf ein Tagestief von 5.098 USD fallen ließ. Die Finanzmärkte erlebten einen Rückgang, Silber fiel auf 106,62 USD, während Nasdaq, Bitcoin und Ethereum ebenfalls nachgaben.

Investoren haben in den letzten Monaten teilweise Rohstoffe verkauft, nachdem die Preise parabelförmig gestiegen waren. Obwohl Spannungen im US-Iran-Konflikt als Auslöser diskutiert werden, stützt die Erwartung einer etwa 48 Basispunkte-Reduktion der Zinsen laut Prime Market Terminal weiterhin den Goldpreis.

Einschätzungen der Finanzinstitute und Kursziele

UBS hat die Goldpreis-Prognose für März, Juni und September auf 6.200 USD pro Feinunze angehoben, gegenüber vorher 5.000 USD. Dies zeigt das Vertrauen der Finanzinstitute in einen mittelfristigen Aufwärtstrend. Bis Jahresende erwartet UBS einen Goldpreis von etwa 5.900 USD, was eine Neubewertung nach der Wertsteigerung darstellt.

Technische Perspektive: Unklare Richtung nach Rückgang

Der Goldpreis bleibt in einem Aufwärtstrend, bereitet sich jedoch auf eine Konsolidierung vor, falls er nicht über 5.415 USD (seit Anfang Monat) schließen kann. Das Momentum ist laut Relative-Stärke-Index (RSI) abgeschwächt, der von überkauften Werten gefallen ist.

Der RSI liegt nahe bei 70, was anzeigt, dass weder Käufer noch Verkäufer die Kontrolle haben. Bleibt XAU/USD über 5.300 USD, könnte sich der Preis in einer Seitwärtsbewegung zwischen 5.300 und 5.400 USD bewegen.

Ein Durchbruch nach oben könnte die Zielmarke bei 5.500 USD und ein neues Allzeithoch bei 5.598 USD eröffnen. Umgekehrt, falls der Preis unter 5.300 USD fällt, könnte er auf 5.200 USD oder noch niedriger sinken.

Zusammenfassung und Ausblick

Der November war einer der stärksten Monate für Gold seit 1980. Trotz kurzfristiger Verluste durch Verkäufe bleibt der Gesamtausblick positiv. Der Forex-Markt und die Rohstoffbeziehungen sind eng mit dem US-Dollar verbunden, während die Zentralbanken auf eine Lockerung hinarbeiten. Gold bleibt eine der attraktivsten Anlagen für Investoren in einem unsicheren Marktumfeld.

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