BlockBeats Nachrichten, am 5. März kündigte das Projekt Billions Network für Krypto- und KI-Identitäten kürzlich die Einführung der Verified Agent Identity (Verifizierte Agenten-Identität) Fähigkeit für OpenClaw (ein Open-Source-KI-Agenten-Framework) an. Diese Fähigkeit ermöglicht es KI-Agenten, eine echte, nachvollziehbare Identität zu erhalten, die durch Zero-Knowledge-Proofs (ZK-Beweise) mit menschlichen Subjekten, die KYC-verifiziert sind, verbunden ist, um standardmäßig Privatsphäre zu schützen. Die Agenten können ihre Zugehörigkeit, Qualifikationen oder Vertrauenswürdigkeit nachweisen, ohne persönliche Informationen der Nutzer offenzulegen.
Laut dem offiziellen Blog von Billions zielt dieser Schritt darauf ab, die aktuelle KI-Identitätskrise zu bewältigen: Über 51 % des Online- und On-Chain-Verkehrs stammen aus gefälschten Identitäten oder verantwortungslosen Bots. Die dynamische Natur von KI-Agenten verschärft die Verantwortlichkeitsproblematik weiter (wie im „Theseus-Schiff“-Metapher beschrieben, bei der die Komponenten des Agenten sich ständig ändern, aber die menschliche Verantwortung verankert bleiben muss). Bestehende Schlüsselpaare oder einfache Registrierungsverfahren sind für diese Herausforderungen ungeeignet. Diese Fähigkeit wurde bereits in Infrastrukturprojekten von HSBC, Sony Bank, Deutsche Bank, der spanischen Rotkreuzgesellschaft und anderen eingesetzt. Das Billions-Netzwerk verzeichnet derzeit über 2,3 Millionen verifizierte Nutzer und mehr als 9000 unterstützte Projekte.
Gleichzeitig hat Billions das First AI Agent Rewards (FAIAR)-Programm gestartet: Agenten mit installierter Verified Agent Identity-Fähigkeit erhalten Prioritätszugang zur Teilnahme. Belohnungen werden in BILL-Token an die Agentenadresse ausgezahlt, mit menschlicher Verifizierung, um Nachverfolgbarkeit und Verantwortlichkeit zu gewährleisten. Ziel dieses Programms ist es, Agenten zu ermutigen, auf Chain Reputation aufzubauen und am Ökosystem teilzunehmen.