Silber steht im nächsten Jahr vor einem historischen Lauf über $100 , da makroökonomischer Stress, steigende Defizite und knappe Versorgung eine explosive Bullenstimmung anheizen, die den langfristigen Wert des Metalls neu definieren könnte, sagt Peter Schiff.
Der Ökonom und Goldbefürworter Peter Schiff teilte am 27. Dezember auf der Social-Media-Plattform X eine stark bullish Einschätzung zu Silber und argumentierte, dass makroökonomische Kräfte und Marktstrukturen sich für einen Anstieg über $100 im nächsten Jahr anpassen, auch wenn der Anstieg scharfe, aber vorübergehende Rücksetzer mit sich bringen könnte.
Schiff erklärte: „Silber kann leicht zurückfallen, aber es ist unwahrscheinlich, dass es wieder in die Nähe von $50 kommt.“ Der Ökonom fügte hinzu:
Unabhängig von einer möglichen Korrektur sollte der Preis im nächsten Jahr über $100 ausbrechen. Diesmal ist es anders.
Er äußerte sich in Reaktion auf Skepsis von Finance Guy, der warnte, dass die Rallye bei Silber letztlich in einer scharfen Umkehr enden könnte. Während er das Potenzial für weiteres Aufwärtspotenzial anerkannte, schrieb der Kritiker: „Ich kann definitiv sehen, wie Silber $100 durchbricht und dann wieder auf 50 $ korrigiert. Ich stimme zu, dass es unwahrscheinlich ist, darunter zu fallen. Ich würde lieber Gold oder Bitcoin als langfristige Anlage kaufen, als momentan auf Silber zu spekulieren.“

Schiff bekräftigte seine bullishen Thesen in einem weiteren X-Post, indem er das Aufwärtspotenzial von Silber mit sich verschlechternden makroökonomischen Bedingungen verknüpfte. Er erklärte:
Rezession ist bullish für Gold und Silber, da sie zu größeren Haushaltsdefiziten, Zinssenkungen, erweitertem QE ( was höhere Inflation bedeutet ), und einem schwächeren Dollar führt.
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Seine Ansicht stimmt mit einer breiteren Bull-These überein, die auf steigender Staatsverschuldung, anhaltenden Haushaltsdefiziten und sinkenden Realzinsen basiert, die alle historisch harte Vermögenswerte begünstigen. Unterstützer der These verweisen auch auf chronische Silberversorgungdefizite, begrenzte Reaktion der Minen und preiselastische industrielle Nachfrage aus Solar, E-Fahrzeugen, Elektronik und Netz-Infrastruktur. Gleichzeitig betonen Skeptiker die extreme Volatilität von Silber, leverage-getriebene Spekulationen und die Geschichte tiefer Korrekturen, was erklärt, warum das Metall ein überzeugendes langfristiges Argument bietet, aber über kürzere Zeiträume risikoreich bleibt.
Peter Schiff argumentiert, dass steigende Haushaltsdefizite, potenzielle rezessionsgetriebene Stimuli, Zinssenkungen und anhaltende Silberversorgungsknappheit ein makroökonomisches Umfeld schaffen, das Silber trotz Volatilität über $100 heben könnte.
Laut Schiff neigen Rezessionen dazu, die Staatsdefizite zu erhöhen, quantitative Lockerungen auszulösen, den Dollar zu schwächen und die Inflationserwartungen zu steigern, was historisch höhere Silberpreise unterstützt.
Chronische Versorgungdefizite, begrenztes Minenwachstum und starke industrielle Nachfrage aus Solar, E-Fahrzeugen, Elektronik und Infrastruktur deuten auf langfristig höhere Silberpreise hin.
Silber bleibt hoch volatil mit einer Geschichte scharfer Korrekturen, leverage-getriebener Spekulationen und Sensitivität gegenüber makroökonomischen Veränderungen, was es langfristig attraktiv, aber über kürzere Zeiträume riskant macht.