PANews 10. Januar: Laut Golden Ten berichtet die Forschungsabteilung von Founder Securities, dass die Dezember-Arbeitsmarktdaten gemischt ausfallen. Der US-Arbeitsmarkt befindet sich insgesamt in einem moderaten Abwärtstrend, aber die Arbeitslosenquote verbessert sich marginal und gibt der Fed im Januar mehr Gründe zum Abwarten. In Kombination mit der möglichen Ankündigung der Höchsten Gerichts, dass IEEPA-Zölle verfassungswidrig sind, könnte dies kurzfristig US-Aktien und den US-Dollar begünstigen und US-Staatsanleihen belasten: Daten zu Neueinstellungen, Jobvakanzquote und Lohnwachstum zeigen, dass der US-Arbeitsmarkt im Dezember immer noch relativ schwach ist, aber der marginale Rückgang der Arbeitslosenquote ist einer der wenigen Lichtblicke. Basierend auf Zinsfutures und US-Rentenmärkten signalisiert der Markt nach der Datenveröffentlichung, dass die Fed die Zinsen im Januar nicht senkt und die Zinssenkungen frühestens im Juni beginnen.
Gleichzeitig könnte die Höchste Gericht in Kürze ankündigen, dass IEEPA-Zölle verfassungswidrig sind, was bedeutet, dass sich die Wirtschaftserwartungen marginal verbessern könnten, der Inflationsdruck schwächer wird, aber das Haushaltsdefizit zunimmt. In Kombination mit einer Fed, die nicht eilig Zinsen senkt, plus abgeschwächten Zollspannungen, könnten US-Staatsanleihen kurzfristig mehr Belastungsfaktoren aufweisen und wahrscheinlich auf hohem Niveau bleiben. US-Aktien profitieren von der AI-Konjunktur und geringeren Zollspannungen, insbesondere Basiskonsumgüter- und Industriesektoren, die unter Zöllen leiden, zeigen größere Elastizität.