BlockBeats Nachrichten, 17. Januar, weist das On-Chain-Datenanalyseunternehmen CryptoQuant darauf hin, dass die jüngste Preisrallye bei Bitcoin eher eine kurzfristige Erholung als eine nachhaltige Erholung ist, da die Marktnachfrage weiterhin schwach bleibt.
CryptoQuant erklärte in seinem Bericht am Freitag: „Bitcoin ist seit dem 21. November um 21 % gestiegen, was eher eine Bärenmarkt-Rallye ist. Die Nachfrage hat sich zwar leicht verbessert, bleibt aber schwach.“ Eine Bärenmarkt-Rallye bezeichnet einen plötzlichen Preisanstieg innerhalb eines insgesamt fallenden Trends, ändert jedoch nicht die grundlegende Bärenmarktstruktur. Julio Moreno, Leiter der Forschung, sagte, dass die anhaltende Nachfrageverschlechterung hinter dieser Bitcoin-Rallye weiterhin besteht.
Bitcoin ist nach einem vorherigen Rückgang von etwa 19 % und dem Durchbruch unter den 365-Tage-Durchschnitt um etwa 21 % gestiegen, seit dem 21. November. CryptoQuant betrachtet diesen Durchschnitt als entscheidende Grenze zwischen Bullen- und Bärenmarkt. Wenn Bitcoin unter diesen Durchschnitt fällt, gilt dies als Bestätigung eines Bärenmarktes. Analysten weisen darauf hin, dass das aktuelle Kursverhalten stark an die Situation im Jahr 2022 erinnert – damals erholte sich Bitcoin nach dem Durchbruch unter den 365-Tage-Durchschnitt ebenfalls stark, wurde aber beim Annähern an diese Linie gestoppt und setzte den Abwärtstrend fort.
Laut CryptoQuant-Daten nähert sich Bitcoin erneut dieser langfristigen Durchschnittslinie (derzeit bei etwa 101.000 US-Dollar), konnte diese jedoch noch nicht zurückerobern. Das Unternehmen erklärte, dass in früheren Bärenmärkten ähnliche Situationen, in denen diese Linie nicht zurückerobert wurde, oft eine neue Abwärtswelle auslösten. „Damals glaubten viele Marktteilnehmer, dass der Bärenmarkt vorbei sei, der Vierjahreszyklus sei gescheitert, und der Superzyklus stehe bevor – diese Stimmung ist der aktuellen Marktlage sehr ähnlich“, schrieb CryptoQuant. „Dennoch zeigen die Fundamentaldaten und technischen Indikatoren, dass wir uns weiterhin in einem Bärenmarkt befinden.“
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