BlockBeats Nachrichten, 05.02.: Der Gründer von Ethereum, Vitalik Buterin, schrieb: „Derzeit kopieren viele neue EVM-Ketten einfach nur die bestehende Architektur oder verbinden sich mit Ethereum über eine optimistische Brücke, die eine Woche verzögert ist. Dieses Vorgehen ähnelt der wiederholten Kopie von Compound in der Governance, was zwar „bequem“ ist, aber langfristig die Innovationskraft erschöpft und die Ökosysteme in eine Sackgasse führt. Wenn neue Ketten keine Verbindung zur Ethereum-optimistischen Brücke haben (also reine L1-Alternativen), ist die Lage noch schlimmer. Das Ökosystem braucht wirklich Projekte, die neue Features bringen, wie z.B. Datenschutz, anwendungsspezifische Effizienz oder ultraniedrige Latenz.
„Die Form der ‚Ethereum-Verbindung‘ muss mit den tatsächlichen Funktionen übereinstimmen. Zum Beispiel können prognostische Marktplätze auf L1 ausgegeben und abgewickelt werden, Nutzerkonten verwaltet werden, während die Transaktionsausführung in einem Rollup oder L2-System erfolgt, wobei L1 Signaturen und Marktzustände verifiziert. Eine tiefgehende Verbindung zu L1 sollte Priorität haben, anstatt nur eine formale Brücke für Anerkennung. Eine andere Art von ‚Anwendungs-Chain‘ kann auf Regierungs-, Social-Media- oder Gaming-Plattformen Algorithmusausführung verifizieren, durch Technologien wie STARKs sicherstellen, dass Updates autorisiert sind und nach vorab festgelegten Regeln ausgeführt werden. Diese Chains sind zwar nicht vollständig Ethereum, bieten aber Algorithmustransparenz und minimales Vertrauen, was bisher unmögliche wirtschaftliche Aktivitäten ermöglicht.
Neue Projekte sollten zwei Dinge tun: Erstens, wirklich Innovationen bringen, nicht nur bestehende EVM-Ketten kopieren; zweitens, das öffentliche Image und die tatsächlichen Funktionen sollten übereinstimmen. Der behauptete Grad der Verbindung zu Ethereum sollte die technische und ökologische Abhängigkeit real widerspiegeln, um Interoperabilität und langfristigen Wert zu sichern.“
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