Laut Nachrichten vom 14. Februar hat David Schwartz, ehemaliger Ripple-CTO und derzeitiger Ehren-CTO, erneut klargestellt, dass XRP keinen Aussteller hat, sodass niemand diese Token im Falle von Diebstahl oder Betrug einfrieren, widerrufen oder zurückfordern kann. Diese Aussage stammt aus einem kürzlichen “LP Reward Voucher”-NFT-Betrug, der zur Überweisung von Wallet-Geldern von einem großen Liquiditätsanbieter führte und in der Community eine breite Diskussion über die XRP Ledger-Wiederherstellungsfunktion auslöste.
Der erste, der dies offenlegte, war der X-Plattform-Nutzer Apex589, der darauf hinwies, dass ein Liquiditätsanbieter Verluste erlitten hatte, weil er verdächtige NFTs erhalten hatte. Anschließend fügte der GTFXRP-Account hinzu, dass die Adresse des Opfers einer Risikokapitalgesellschaft gehörte, und forderte direkte Rückmeldung an David Schwartz. Einige Nutzer fragten, ob sie ihre Verluste über den Rückgewinnungsmechanismus von XRPL zurückfordern könnten, aber Schwartz antwortete, dass nur Vermögenswerte mit Emittenten zurückgeholt werden können und XRP als nativer Vermögenswert keinen Emittent habe.
Er betonte, dass XRP sich von anderen Token im Hauptbuch unterscheidet, die von einem bestimmten Emittenten abhängig sind und von ihm kontrolliert werden. Im Jahr 2023 wies er wiederholt darauf hin, dass keine Einzelperson oder Firma XRP “ausgegeben” oder “eingelöst” hatte, sodass es keinen brauchbaren Einfrierkanal gab.
Während XRPL im Februar 2024 einen Rückforderungsmechanismus für Token-Emittenten eingeführt und im Januar 2025 auf das automatisierte Market Maker-Szenario ausgeweitet wurde, gelten diese Regeln ebenfalls nicht für XRP. Zuvor hatte Ripple-Mitbegründer und Vorsitzender Chris Larsen bei einem Hack-Vorfall etwa 150 Millionen Dollar in XRP verloren, der technisch nicht wiederhergestellt werden konnte.
Dieser LP-Belohnungsgutschein-Betrug nutzt das NFT-Brokerage-Modell von XRPL. Betrüger senden den Nutzern NFT-Verkaufsangebote, die als Belohnungen getarnt sind, aber in Wirklichkeit setzen sie hohe Token-Zahlungen vor. Wenn das Opfer auf Akzeptieren klickt, führt das Hauptbuch die Transaktion automatisch aus und die Vermögenswerte werden in die Wallet des Betrügers übertragen.
Dieser Vorfall erinnert die Nutzer erneut daran, dass in dezentralen Netzwerken die Sicherheit von Vermögenswerten stark vom persönlichen Urteil abhängt und die Folgen oft irreversibel sind, sobald sie missbraucht werden.
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