Odaily星球日报 berichtet, dass der Fintech-Blogger @oostmarcel auf der Plattform X enthüllt hat, dass Revolut, die größte Finanz-App Europas mit 65 Millionen Nutzern, den „Street Mode“ (Straßenmodus) eingeführt hat – laut ihm eines der klügsten Sicherheits-Upgrades im Fintech-Bereich dieses Jahres. Hintergrund ist ein starker Anstieg von Handy-Diebstählen in Europa, wobei die Kriminellen ihre Methoden weiterentwickelt haben: Täter zwingen Opfer dazu, nach dem Raubüberfall ein Selfie zur Verifizierung zu machen, bevor sie fliehen. Dieses Vorgehen wird als „Überweisungsraub“ bezeichnet. Die Antwort von Revolut darauf ist „kontextbasierte Sicherheit“: Nutzer können „vertrauenswürdige Orte“ (z.B. Zuhause, Büro, Hotel) festlegen. Außerhalb dieser Bereiche löst eine Überweisung über dem festgelegten Limit eine zusätzliche Selfie-Verifizierung und eine 1-stündige Verzögerung aus. Dieses einstündige Zeitfenster ist entscheidend, damit Betroffene oder Anti-Betrugs-Teams rechtzeitig Gelder einfrieren können. Im Gegensatz zu den statischen Sicherheitsmaßnahmen traditioneller Banken passt Revoluts „Street Mode“ die Regeln dynamisch an die Umgebung an. Über 1 Million Nutzer haben den Vermögensschutz bereits aktiviert. Dazu äußerte sich Aave-Gründer Stani kritisch: „Die Kriminalitätsrate auf Londons Straßen ist weiterhin hoch, und Fintech-Unternehmen passen ihre Produkte an, um die Nutzer besser zu schützen.“ Zuvor wurde berichtet, dass Uniswap den Kauf von Kryptowährungen über Revolut unterstützt und für den Kauf über die integrierte Zahlungs-App Revolut Pay keine Gebühren anfallen.