Laut einem Bericht von Jinse Finance plant der CEO von Meta Platforms (META.US), Mark Zuckerberg, die Ressourceninvestitionen in den Aufbau des Metaversums deutlich zu kürzen. Diese Strategie, die er einst als Zukunft des Unternehmens definierte und die zur Umbenennung von Facebook führte, erfährt derzeit eine Kehrtwende. Informierten Kreisen zufolge hat das Management diskutiert, das Budget der Metaverse-Abteilung im kommenden Jahr um bis zu 30 % zu kürzen. Diese Abteilung umfasst die Virtual-World-Produkte Meta Horizon Worlds und das Quest-VR-Geschäft. Sollte eine solch drastische Kürzung umgesetzt werden, könnten bereits ab Januar nächsten Jahres Entlassungen beginnen, wobei jedoch noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde. Die Insider erklärten, dass die geplanten Kürzungen im Metaverse-Bereich Teil der Budgetplanung des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2026 sind. Sie fügten hinzu, dass Zuckerberg von den Meta-Führungskräften verlangt hat, umfassende Kürzungen von 10 % im Budget anzustreben – eine Standardanforderung in ähnlichen Budgetzyklen der vergangenen Jahre. Die Insider wiesen darauf hin, dass die Metaverse-Abteilung in diesem Jahr zu noch tieferen Einschnitten gezwungen ist, da Meta nicht das erwartete branchenweite Wettbewerbsinteresse an der Metaverse-Technologie feststellen konnte.