Pakistan genehmigt Binance und HTX, um unter den neuen Krypto-Regulierungen lokale Tochtergesellschaften zu registrieren.
Die NOCs ermöglichen es den Börsen, mit der Lizenzierung zu beginnen und AML- sowie CFT-Compliance-Regeln einzuhalten.
Pakistan betrachtet digitale Vermögenswerte als Finanzinfrastruktur und plant eine digitale Zentralbankwährung.
Pakistan hat den globalen Kryptowährungsbörsen Binance und HTX vorläufige Genehmigungen zur Registrierung lokaler Tochtergesellschaften erteilt. Die Pakistan Virtual Assets Regulatory Authority (PVARA) hat für beide Börsen No-Objection-Zertifikate (NOCs) ausgestellt. Diese Zertifikate sind der erste Schritt hin zu einer vollständigen Lizenzierung.
Die Genehmigung erlaubt es Binance und HTX, mit der Securities and Exchange Commission of Pakistan (SECP) in Kontakt zu treten. Beide Börsen können formelle Verfahren zur Betriebnahme im Rahmen des aufkommenden regulatorischen Rahmens Pakistans einleiten. PVARA betonte, dass dieser Schritt im Einklang mit den Anti-Geldwäsche-Richtlinien (AML) der Financial Action Task Force steht.
Regulatorischer Rahmen und Compliance
Die NOCs sind Teil des phasenweisen Ansatzes Pakistans zur Regulierung von Krypto-Dienstleistern. Der Rahmen legt mehr Wert auf Governance, Anti-Geldwäsche- und Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung (CFT)-Compliance. Regierungen wollen ein vertrauenswürdiges digitales Vermögenssystem mit minimalen finanziellen Risiken etablieren.
Nach Ausstellung der Zertifikate können Binance und HTX lokale Büros aufbauen und vollständige Lizenzierungsanträge einreichen, sobald die Regeln entwickelt sind. Das Finanzministerium betonte, dass dieser Schritt die Unterstützung für strukturierte Innovationen und finanzielle Disziplin demonstriert.
Frühe Zusammenarbeit mit internationalen Krypto-Firmen
Finanzbeamte führten Treffen mit Binance-CEO Richard Teng, Mitbegründer Changpeng Zhao und HTX-Berater Justin Sun. Diese Beratungen konzentrierten sich auf die Angleichung der lokalen Regulierung an globale Standards. Die Börsen haben bereits AML-Registrierungen erhalten, was einen Fortschritt auf dem Weg zur vollständigen Lizenzierung darstellt.
Diese frühe Zusammenarbeit spiegelt die zunehmende Kooperation zwischen Pakistan und großen internationalen Krypto-Plattformen wider. Der Fortschritt von PVARA folgt auf die erste Vorstandssitzung im August, bei der erste Lizenzierungs-, Steuer- und internationale Engagement-Politiken diskutiert wurden. Im September lud Pakistan globale Krypto-Firmen ein, Anträge auf Lizenzen unter seiner neuen Regulierungsbehörde PVARA zu stellen. Der Pakistan Crypto Council trug ebenfalls zur regulatorischen Planung bei, wobei Zhao als Berater gelistet ist. Pakistan hat den Crypto Council eingerichtet, um Blockchain und digitale Vermögenswerte in der Wirtschaft zu verwalten.
Vision für digitale Vermögenswerte in Pakistan
Die Führung von PVARA betont das langfristige Potenzial von Bitcoin, Blockchain und digitalen Vermögenswerten. Die Behörden sehen sie als grundlegende Infrastruktur, nicht nur als spekulative Werkzeuge. Pakistan positioniert digitale Vermögenswerte als Teil seiner umfassenderen Finanzstrategie für den globalen Süden.
Das Land ist jetzt der drittgrößte Krypto-Markt nach Einzelhandelsaktivität. Es sind Pläne im Gange, einen Pilot für eine digitale Zentralbankwährung zu starten und im Jahr 2025 ein Virtual Assets Act einzuführen. Die Behörden beabsichtigen, eine starke Governance mit innovativen Finanzlösungen zu kombinieren, um Transparenz und Sicherheit im Sektor zu gewährleisten.