Ein laufender Exploit hat dazu geführt, dass Hunderte von Kryptowallets geleert wurden, mit einem Gesamtschaden von etwa 107.000 USD, der weiterhin steigt. Der Vorfall wurde vom Blockchain-Ermittler ZachXBT entdeckt und zeigt, dass Sicherheitsrisiken für Krypto-Nutzer nach wie vor sehr hoch sind.
Der Angriff zielte auf Wallets auf mehreren EVM-kompatiblen Blockchains ab, wobei jedes Opfer weniger als 2.000 USD verlor. Durch das Aufteilen der gestohlenen Beträge vermeiden die Angreifer automatische Warnmeldungen, maximieren jedoch gleichzeitig ihre Gewinne. Eine verdächtige Wallet-Adresse wurde identifiziert, doch die Ursachen sind derzeit noch unklar.
Einige Nutzer berichteten, E-Mails mit Phishing-Versuchen imitiert MetaMask erhalten zu haben, während andere den Vorfall mit den kürzlichen Problemen bei der Trust Wallet-Erweiterung in Verbindung bringen. Die Ermittler haben jedoch keinen direkten Zusammenhang bestätigt.
Laut Chainalysis stiegen im Jahr 2025 die Fälle von Angriffen auf persönliche Wallets deutlich an, was zeigt, dass Sicherheitsfragen auch im Jahr 2026 eine große Herausforderung bleiben.