Inaktiver Polymarket-Händler mit einer starken Bilanz bei Israel–Iran-Angriffswetten kehrt zurück, um erneut auf den Krieg zu wetten

TheCryptoBasic

Ein lang dormant gewordener Polymarket-Händler ist wieder aufgetaucht und hat eine Reihe von Wetten im Zusammenhang mit der Möglichkeit eines israelischen Militärschlags gegen den Iran platziert.

Die Rückkehr hat nicht nur wegen des sensiblen geopolitischen Kontexts Aufmerksamkeit erregt, sondern auch aufgrund der bisherigen Performance des Händlers. Folglich haben diese Faktoren die Debatte darüber neu entfacht, ob die Aktivitäten auf informierte Positionierungen oder spekulatives Wetten während einer ungewöhnlich volatilen Phase hindeuten.

Erfolgsbilanz, die Aufmerksamkeit erregt

Laut Polymarket-Daten hat der Händler insgesamt mehr als 155.000 US-Dollar an Gewinnen erzielt. Bemerkenswert ist, dass jede vorherige Wette im Zusammenhang mit Israel einen Gewinn gebracht hat.

Diese Konsistenz hob das Konto hervor. Die Blockchain-Analysefirma Lookonchain wies auf die erneute Aktivität hin und betonte die historische Genauigkeit des Händlers sowie den Zeitpunkt der Wetten.

Der Händler setzte insgesamt 8.198 US-Dollar auf Polymarket-Kontrakte, in der Erwartung einer möglichen israelischen Militäraktion gegen den Iran. Außerdem wurden die Investitionen auf zwei separate zukünftige Fristen verteilt.

Was die Märkte einpreisen

Ein Vertrag verfolgt, ob bis zum 31. Januar 2026 ein Angriff erfolgt, während ein zweiter den Zeitraum bis zum 31. März 2026 verlängert.

Laut den neuesten Daten schätzt Polymarket eine Wahrscheinlichkeit von 25 % für das Ergebnis im Januar. Für März steigt diese Zahl auf 37 %. Diese Wahrscheinlichkeiten helfen zu erklären, warum die Wetten über die Plattform hinaus breitere Aufmerksamkeit erregen.

Steigende Spannungen als Hintergrund

Die Wetten wurden inmitten eskalierender Spannungen im Nahen Osten platziert. Insbesondere haben mehrere Medienberichte auf eine starke Abwertung der iranischen Währung gegenüber dem US-Dollar hingewiesen, was den wirtschaftlichen Druck im Land erhöht.

Dieser Druck hat seit Ende Dezember Proteste im Iran ausgelöst, die anhaltend sind und sich in den letzten Tagen ausgeweitet haben. Die Unruhen haben den Marktaktivitäten zusätzlichen Kontext verliehen und die Aufmerksamkeit auf potenzielle regionale Brennpunkte verstärkt.

Politische Reaktionen von beiden Seiten

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat laut The Times of Israel öffentlich seine Unterstützung für die Proteste zum Ausdruck gebracht. Er bezeichnete die Demonstrationen zudem als stetig an Schwung gewinnend.

Die iranischen Behörden warfen Israel wiederum vor, zu versuchen, die nationale Einheit zu untergraben, und lehnten die Vorstellung ab, dass die Unruhen rein inländischer Natur seien. Folglich hat der Austausch die bereits fragilen regionalen Beziehungen weiter verschärft.

Während die Proteste andauerten, gab der Nationale Sicherheitsrat des Iran eine Warnung heraus, dass präventive militärische Maßnahmen in Betracht gezogen werden könnten, falls konkrete Sicherheitsbedrohungen auftreten.

Das Statement nannte keine spezifischen Länder, kritisierte jedoch unbekannte Gegner wegen feindlicher Rhetorik, Einmischung und angeblicher Verstöße gegen das Völkerrecht.

Frühere Kontroversen um Prediction Markets tauchen wieder auf

Das Timing des Händlers hat auch Erinnerungen an frühere Kontroversen bei Polymarket wachgerufen. Zum Beispiel in einem kürzlichen Fall in Venezuela, bei dem drei Wallets hochprofitabel gewettet haben, kurz vor bedeutenden politischen Entwicklungen.

Diese Wallets sollen mehr als 630.000 US-Dollar verdient haben, indem sie darauf gewettet haben, ob Präsident Nicolás Maduro das Amt vor seiner Festnahme verlassen würde.

Derzeit scheint die Aktivität eher eine erhöhte geopolitische Risikoabschätzung widerzuspiegeln als eine bestätigte Vorausschau.

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