Der jüngste Fall von Bitcoin auf die Sub-91.000-Zone hat bei den langfristigen Inhabern einige ungewöhnliche Aktivitäten verursacht. Viele der Inhaber haben während der Preisrückgänge verkauft, anstatt bei Stärke zu verkaufen. Dieser Trend ist sehr deutlich sichtbar. Es ist nicht wie bei einem Bullenmarkt-Verhalten. Statistiken zeigen, dass der Anteil der langfristigen Inhaber seit Ende 2024 von etwa 75 auf unter 72 gesunken ist. Dieser Rückgang ist ein Hinweis auf Distribution anstelle von Akkumulation. Märkte benötigen in Phasen von Rückschlägen eine stabile Hand im Verteidigung. Das hat die Unterstützung verringert. Dies hat den Abfall verstärkt. Preisrückgänge führen nicht mehr zu einer sehr hohen Käuferaufnahme. Händler spüren den Unterschied.
Anfang 2024 verkauften die langfristigen Inhaber bei Stärke. Fluten von ETFs stärkten Bitcoin. Dieses Verhalten entsprach der gesunden Marktstruktur. Es erleichterte die Stabilisierung der Preise nach Rücksetzern. Es ist derzeit eine ganz andere Situation. Die langfristigen Inhaber verkaufen bei Abwärtsbewegungen. Außerdem ähnelt dies den Trends im Jahr 2022. Es war eine Zeit des Zusammenbruchs der Überzeugungen im Markt. Der Vergleich beider Perioden wird anhand von Charts hervorgehoben. Der aktuelle Zyklus hat keinen hohen Nachfragepunkt.
Bitcoin wird immer noch unter den wichtigsten langfristigen Durchschnittswerten gehandelt. Der Preis liegt unter dem 365-Tage-Gleitenden Durchschnitt. Das untergräbt die bullische Struktur. Es erhöht auch die Empfindlichkeit gegenüber Abwärtsbewegungen. Der Markt muss den Preis wieder erreichen, den er innerhalb des kurzfristigen Bereichs von etwa 95.000 US-Dollar erreicht hat. Diese Marke ist ein psychologischer und technischer Ausgangspunkt. Eine klare Rückeroberung würde Vertrauen schaffen. Konsolidierungen oder intensivere Rückzüge könnten sich bei Misserfolg verlängern. Es könnte nicht ausreichen, nur makroökonomische Katalysatoren zu nutzen. Selbst kleine Zinssenkungen könnten nicht ausreichen, um die Haltung zu ändern.
Die Prognosen für 2026 variieren stark. Andere Analysten prognostizieren neue Höchststände. Wieder andere drohen mit Bedingungen im Langzeitbereich. Es wird vom Verhalten der langfristigen Inhaber abhängen. Falls der Verkaufsdruck reduziert wird, könnte Bitcoin plötzlich stabilisieren. Wenn die Distribution aufrechterhalten wird, könnte die Volatilität zunehmen. Märkte sind jetzt überzeugender als die Schlagzeilen vermuten lassen. An diesem Punkt ist dieser Verkaufstrend einer der Gründe, warum der Abstieg anders verläuft. Es ist auch der Grund, warum die Erholung langsamer verläuft.
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