Die New Yorker Federal Reserve hat einen direkten Kauf von Treasury-Bills im Wert von bis zu 8,165 Milliarden US-Dollar durchgeführt. Dieser Schritt brachte Reserven direkt in das Bankensystem. Die Transaktion wurde am folgenden Tag abgewickelt.
Die Akquisition ist ein Hinweis auf weitere Versuche, den kontinuierlichen Betrieb des Marktes sicherzustellen. Sie fällt mit einer Pause bei der aggressiven Bilanzverkürzung zusammen. Die Fed-Statistiken zeigen, dass die Gesamtaktiva der Fed im Aufwärtstrend sind. Zugänge in Treasury-Bills wurden genutzt, um auslaufende Wertpapiere auszugleichen.
Diese Veränderung hat die Gesamtkliquität unterschwellig erhöht. Solche Maßnahmen werden von den Märkten in der Regel als unterstützend wahrgenommen, auch wenn sie als technische Anpassungen präsentiert werden. Obwohl das Geld im Bankensystem verbleibt, ist die psychologische Wirkung bedeutend. Das Verhalten der Investoren wird durch die Liquiditätserwartung bestimmt.
Früher haben die Krypto-Märkte auf Liquiditätserweiterungen positiv reagiert. Bitcoin und Altcoins dürften während einer Verbesserung der finanziellen Lage vorteilhaft sein. Die Trader sehen Krypto als ein Hoch-Beta-Asset, das überschüssiges Geld leichter aufnimmt als die Standardmärkte. Die Geschichte ist reich an Rallys mit großer Stärke nach anderen Rallys. Der heutige Optimismus basiert auf dieser Geschichte.
Diese Intervention wird keine sofortigen Preissteigerungen garantieren. Die Liquidität konsolidiert die Bankreserven. Risikoanlagen reagieren erst im Nachhinein, im Falle von Vertrauen. Dennoch verändert sich die Stimmung. Die Märkte beobachten dies genau. Das Thema Liquiditätsgeschichten wird wieder aufgegriffen.