Ethereum’s Roadmap zielt jetzt auf Basis-Layer-Zero-Knowledge-Beweise ab, um eine stärkere Verifikation mit weniger Datenexposition zu ermöglichen.
Ethereum bewegt sich näher daran, Zero-Knowledge-Kryptographie direkt in seine Kerninfrastruktur zu integrieren. Was als akademische Forschung begann, wird nun in konkrete Pläne auf Protokollebene umgesetzt. Die Führung der Ethereum Foundation sagt, dass jüngste Durchbrüche Zero-Knowledge-Systeme zunehmend praktikabel für die Basisschicht machen.
Der Co-Executive Director der Ethereum Foundation, Hsiao-Wei Wang, erklärte, dass der Ethereum-Fahrplan zunehmend Zero-Knowledge-Systeme als mittelfristiges Ziel umfasst. In einem Interview mit CoinDesk verwies Wang auf bedeutende technische Fortschritte in den letzten ein bis zwei Jahren.
Kurzfristige Upgrades zielen weiterhin auf Verbesserungen bei der Ausführung und auf erweiterten Blob-Speicher für Layer-2-Netzwerke ab. Währenddessen hat sich Zero-Knowledge-Technologie über die langfristige Forschung hinaus entwickelt und ist nun Teil aktiver Entwicklungspläne.
ZK-Beweise werden häufig verwendet, um Zugriffsrechte zu bestätigen, ohne private Daten offenzulegen. Statt sensible Details zu teilen, zeigen Nutzer, dass sie autorisiert sind, durch Verifikationsprüfungen.
Ein Verifizierer bestätigt dann, ob der Nutzer Aufgaben ausführen kann, die nur jemand mit den richtigen Informationen erledigen kann. Falsche Vermutungen scheitern schließlich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei diesen Prüfungen. Wenn der Beweisführer tatsächlich die richtigen Informationen besitzt, bestehen die Prüfungen, während die Daten selbst verborgen bleiben.
Ethereum begann um 2021 mit der Einführung von Zero-Knowledge-Technologie, als zk-Rollups an breiter Akzeptanz gewannen. Diese Systeme verarbeiten Transaktionen außerhalb des Ethereum-Hauptnetzwerks und senden dann kryptografische Beweise zurück auf die Chain.
Mit wachsender Akzeptanz sind Zero-Knowledge-Rollups zu einem der wichtigsten Skalierungstools des Netzwerks geworden. Sie funktionieren jedoch weiterhin als separate Schichten und nicht als Teil von Ethereum selbst.
Die direkte Integration von Zero-Knowledge-Technologie in den Kern von Ethereum würde die Art und Weise verändern, wie das Netzwerk sich absichert. Bei diesem Modell könnte Ethereum auf kompakte kryptografische Beweise vertrauen, die bestätigen, dass Blöcke korrekt verarbeitet wurden, ohne dass jeder Knoten die gleichen Berechnungen wiederholen muss.
In der Zwischenzeit haben Ethereum-Forscher bereits Pläne für ein natives zkEVM veröffentlicht. Das Ziel ist es, Zero-Knowledge-Tools schrittweise in mehr Teile von Ethereum zu integrieren, beginnend mit der Basisschicht.
Mit der Zeit könnten diese Tools mehrere Funktionen im Netzwerk unterstützen. Laut Dokumentation verfolgt das Netzwerk einen langfristigen Plan, Zero-Knowledge-Anwendungen im gesamten Stack zu erweitern. Dazu gehören Konsens-Schicht-Signaturaggregation und On-Chain-Privatsphäre, unterstützt durch clientseitiges Beweisen.
Frühe Entwicklungen konzentrieren sich auf die Einführung eines zkEVM auf Layer eins, das es dem Netzwerk ermöglicht, Transaktionen mit kompakten Beweisen zu verifizieren, anstatt jede Aktion vollständig nachzuspielen.
Trotz technischer Veränderungen betonte Wang, dass diese technischen Änderungen die übergeordnete Richtung von Ethereum nicht verändern. Grundprinzipien wie Sicherheit, Zensurresistenz und Neutralität prägen weiterhin die Art und Weise, wie sich das Netzwerk ausdehnt.
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