Laut Nachrichten vom 30. Januar fiel der Bitcoin-Preis während der US-Aktienhandelssitzung am Donnerstag weiter, fiel zeitweise auf ein Tief von 81.000 $ und erholte sich dann auf etwa 82.000 $. Bitcoin ist in den letzten 24 Stunden um fast 10.000 US-Dollar gefallen, und auch der globale Kryptowährungsmarkt steht unter Druck, wobei Ethereum bei etwa 2.700 US-Dollar, BNB um 843 US-Dollar und XRP um 1,74 US-Dollar liegt.
Die Daten von CoinGlass zeigen, dass in der vergangenen Stunde mehr als 777 Millionen US-Dollar an Long-Positionen in Kryptowährungen liquidiert wurden und der kumulierte Liquidationsbetrag in 24 Stunden 1,75 Milliarden US-Dollar erreicht hat. Das zeigt, dass der Verkaufsdruck auf dem Markt weiterhin erheblich ist. Analysten weisen darauf hin, dass der Durchbruch von Bitcoin unter 85.000 US-Dollar einen weiteren Abwärtsdruck signalisieren könnte, wobei das derzeit bei 81.000 US-Dollar gehaltene November-Tief eine wichtige Unterstützung darstellt und eine mögliche Unterstützung weiter unten wahrscheinlich bei etwa 75.000 US-Dollar liegt.
Der jüngste Marktrückgang steht in engem Zusammenhang mit makroökonomischen Ereignissen. US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass er den ehemaligen Federal Reserve-Mitglied Kevin Wash als Nachfolger des aktuellen Vorsitzenden Jerome Powell nominieren werde, was große Bedenken hinsichtlich der geldpolitischen Aussichten des Marktes auslöste. Polymarket-Daten zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Walsh Fed-Vorsitzender wird, in kurzer Zeit auf 87 % gestiegen ist, verglichen mit zuvor nur 37 %. Vor der Ankündigung galt Rick Riedel, der Leiter der festverzinslichen Abteilung bei BlackRock, als wahrscheinlicher nominiert zu werden und nahm eine stärkere Haltung ein.
Marktanalysten gehen davon aus, dass Walshs Nominierung bedeuten könnte, dass die Geldpolitik lockerer wird, was sowohl positiv als auch unsicher für Risikoanlagen ist. Die Investorenstimmung ist eng zwischen Kryptowährungen und traditionellen Märkten verknüpft, was zu starken Schwankungen bei Bitcoin und wichtigen digitalen Vermögenswerten führt.
Insgesamt ist Bitcoin kurzfristig weiterhin Abwärtsrisiken ausgesetzt, aber es besteht weiterhin die Chance, sich über wichtige Unterstützungsniveaus zu erholen. Händler beobachten die US-Politikbewegungen und die Auswirkungen möglicher Zinsänderungen auf den digitalen Währungsmarkt, insbesondere die Preisschwankungen von Bitcoin und Ethereum, genau.
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