Dan Ives: Positiv gegenüber SaaS-Anbietern wie Salesforce, ServiceNow und anderen, der Markt unterschätzt ihr KI-Anwendungspotenzial

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In einer Zeit, in der der Markt stark auf KI-bezogene Komponenten und Investitionen in Infrastruktur wie GPUs und Rechenzentren fokussiert ist, hat die jüngste schwache Performance von Unternehmenssoftware-Aktien Investoren Zweifel geweckt, ob traditionelle SaaS durch KI ersetzt wird. Als Antwort darauf antwortete Wedbush-Analyst Dan Ives in einem Interview auf die Ansichten von Nvidia-CEO Jensen Huang zur KI-Entwicklung und wies auf die Rolle von Unternehmenssoftware- und Cloud-Giganten wie Salesforce (CRM), ServiceNow (NOW) und Microsoft hin.

Die KI-Revolution liegt nicht nur in der Hardware, sondern der Kern wird bei Softwareanwendungen liegen

Zu Beginn des Programms gab der Moderator Huang Renxuns Aussage weiter und wies darauf hin, dass der langfristige Fokus der KI-Revolution nicht nur auf Infrastruktur wie GPUs und Rechenzentren liegt, sondern dass das, was in Zukunft wirklich Wert schaffen wird, darin besteht, wie Unternehmen und Branchen KI in tatsächliche Arbeitsabläufe und Szenarien anwenden.

Als Antwort antwortete Ives, dass der derzeitige Markt tatsächlich stark auf den Bau von Rechenzentren und GPUs konzentriert sei und diese Bauwelle voraussichtlich bis zu zehn Jahre andauern werde. Er ist jedoch der Ansicht, dass der “Kern”, der langfristig wirklich den Betrieb der KI-Revolution unterstützen wird, die Implementierung und Kommerzialisierung von Anwendungen auf Unternehmenssoftwareebene sein wird.

Der Markt stellte die Ablösung von Unternehmenssoftware durch KI infrage, und Ives sagte unverblümt, dass dies eine schwerwiegende Fehleinschätzung sei

In letzter Zeit hat der Markt erheblichen Pessimismus bezüglich Unternehmenssoftware-Aktien gezeigt, und Investoren befürchten, dass Unternehmen wie Salesforce und ServiceNow durch KI-Tools ersetzt werden oder sogar strukturelle Schäden erleiden könnten.

Ives sagte, er glaube nicht, dass Salesforce und ServiceNow Unternehmen seien, die physische Probleme haben und bergab gegangen sind, und sagte unverblümt, dass dies das “größte Urteil zwischen Markt und Fundamentaldaten” sei, das er in seiner Karriere gesehen habe. Er wies darauf hin, dass der Markt im Allgemeinen die Schlüsselrolle unterschätzt, die Unternehmenssoftware in der KI-Revolution spielen wird.

Zum Beispiel haben Unternehmen wie Palantir, Snowflake und MongoDB begonnen, ihre Positionierung in KI-Anwendungen zu diskutieren, sind jedoch zu pessimistisch gegenüber Unternehmen, die tief in Geschäftsprozessen verwurzelt sind, wie Salesforce und ServiceNow.

Die Bewertungen der SaaS-Betreiber wurden nach unten korrigiert, aber sie spiegelten nicht die potenziellen zusätzlichen Einnahmen aus KI wider

Das Programm erwähnte, dass das aktuelle zukunftsgerichtete Kurs-Gewinn-Verhältnis von Salesforce etwa das 15-fache und ServiceNow etwa das 25-fache ist und der Aktienkurs deutlich zurückgegangen ist. Der Markt stellte allgemein infrage, ob solche Bewertungen noch angemessen waren.

Ives wies darauf hin, dass Salesforce und ServiceNow bei Betrachtung des Umsatzwachstumspotenzials in Zukunft 20 % bis 30 % des zusätzlichen Umsatzmomentums bringen könnten, was in einem Umfang von mehreren zehn Milliarden Dollar sein wird, aber die aktuelle Marktbewertung spiegelt dieses Wachstumspotenzial nicht wider.

Er räumte außerdem ein, dass Unternehmen für Unternehmenssoftware kurzfristig tatsächlich mit Gegenwind konfrontiert sind, und Salesforce-CEO Marc Benioff hat dies ebenfalls öffentlich erklärt. Aus Sicht der Anzahl der Unternehmenskunden und des Ausmaßes, in dem Produkte in die interne IT-Architektur eingebettet sind, sind die relevanten Vorteile jedoch noch nicht in den Finanzdaten widergespiegelt, und es wird in den nächsten 6 bis 18 Monaten dauern, bis sich allmählich in den Umsatz- und Wachstumsdaten widerspiegelt wird, während die Anwendung schrittweise implementiert wird.

Nicht alle Software wird durch KI ersetzt, Enterprise-Plattformen sind eine andere Sache

Als Reaktion auf die Überzeugung des Marktes, dass “Software durch KI ersetzt wird”, sagte Ives, dass nicht alle Softwareunternehmen verallgemeinert werden können.

Er wies darauf hin, dass einige Softwareunternehmen, hauptsächlich kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), tatsächlich von KI-Tools betroffen sein könnten, die Situation jedoch bei Unternehmen wie Salesforce, Adobe, Workday und ServiceNow anders sei, da diese tief in den Kernprozessen von Unternehmen verankert sind und nicht mit denselben Standards bewertet werden können.

Microsofts Rückstufung hat Zweifel am Markt geweckt, und Ives: Die Schlüsselposition der Unternehmensseite hat sich nicht geändert

Das Programm erwähnte außerdem, dass Microsoft kürzlich von der Analyseagentur Melius herabgestuft wurde, und kommentierte, dass CEO Satya Nadella die Kontrolle über KI-Narrative verloren habe. Der Markt sorgt sich um Microsofts Verteilung von KI-Investitionen, ob es mit dem Tempo des Wettbewerbs zwischen Google und Amazon mithalten kann und ob der kurzfristige freie Cashflow beeinträchtigt werden könnte.

Ives sagte, dass aus Sicht der Implementierung von Unternehmens-KI Microsofts Rolle in der Enterprise Cloud und IT-Architektur weiterhin ein zentraler Knotenpunkt ist. Er ist der Ansicht, dass Microsofts Rolle schwer zu ignorieren sein wird, wenn die KI-Revolution in großem Maßstab auf Unternehmensebene umgesetzt werden soll.

Er wies außerdem darauf hin, dass die aktuelle Marktbewertung von Microsoft zugunsten von “kurzfristigem Abwarten und Warten auf Beweise” ausgerichtet sei, die tatsächliche Kommerzialisierung von KI auf Unternehmensseite jedoch noch in den Kinderschuhen steckt und Microsofts aktuelle Leistung nur einen Teil dieser Nachfrage widerspiegelt.

(Anthropics neues Claude Cowork schürte Verkaufsdruck, und Software- und Finanzdienstleistungsaktien verdampften an einem einzigen Tag um 285 Milliarden Dollar.)

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