Danske Bank führt Zugang zu Bitcoin- und Ethereum-ETPs ein und wahrt gleichzeitig eine vorsichtige Risikobewertung.
Danske Bank hat nach Jahren der Vorsicht ihre Türen für kryptowährungsbezogene Investitionen wieder geöffnet. Die größte Bank Dänemarks ermöglicht es nun Kunden, über ETF-Produkte in Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum zu investieren. Die Entscheidung deutet auf eine Veränderung der Haltung hin, da die europäische Regulierung klarer wird.
Die größte Bank Dänemarks, Danske Bank, erlaubt es Kunden, die Danske eBanking und Danske Mobile Banking nutzen, in Bitcoin- und Ethereum-ETPs zu investieren. Dabei handelt es sich um gelistete Wertpapiere, die die Preise beider Kryptowährungen nachverfolgen. Investoren ist es jedoch nicht gestattet, digitale Vermögenswerte direkt zu halten.
Bemerkenswert ist, dass ETPs die Notwendigkeit eines privaten Wallets oder einer direkten Token-Verwahrung eliminieren. Die Bank erklärt, dass die Struktur den operativen Aufwand reduziert und bestimmte Risiken im Zusammenhang mit der Speicherung verringert. Der Zugang erfolgt über eine Handelsplattform ohne Anlageberatung.
Die neue Richtlinie richtet sich ausschließlich an Kunden, die unabhängig auf der Plattform handeln. Es werden keine Beratungsdienstleistungen für kryptowährungsbezogene Produkte angeboten, da die Bank Kryptowährungen weiterhin als opportunistische Investitionen klassifiziert.
Darüber hinaus erweitert die Danske Bank ihr Produktangebot und stärkt ihre Position im Bankensektor. Die Plattform bietet jetzt mehr als 15.000 Wertpapiere zum Handel an. Das Management erklärt, dass die Maßnahme im Einklang mit den Kundeninteressen und der Marktentwicklung steht.
Kerstin Lysholm, Leiterin der Investmentprodukte & Angebote bei Danske Bank, sagte, dass die Anfragen der Kunden zugenommen haben, da Kryptowährungen breitere Akzeptanz finden. Sie verwies auf stärkere regulatorische Rahmenbedingungen als einen weiteren Faktor für die Entscheidung.
Laut Kerstin hat die EU-Verordnung über Märkte für Crypto-Assets (MiCA) für klarere Regeln für die Branchenakteure gesorgt. Verbesserte Aufsicht hat das Vertrauen bei Finanzinstituten und Privatanlegern gestärkt.
Außerdem betont Danske Bank, dass die Verfügbarkeit von ETPs keine Empfehlung darstellt. Die Bank hält fest, dass Krypto-Assets volatil sind und ein erhebliches Risiko bergen. Daher müssen Investoren das Risiko erheblicher Verluste akzeptieren.
Der dänische Bankensektor ist in den letzten Jahren allmählich offener für Entwicklungen im Kryptobereich geworden. Auch andere traditionelle Banken in Europa haben ähnliche Schritte unternommen. Klarere Regulierung hat es den Instituten erleichtert, in den Markt einzutreten.
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