Das Whitepaper hebt fragmentierte Kryptomärkte hervor und nennt Misserfolge wie FTX als Risikobeispiele.
Ripple’s Digital Prime Broker zentralisiert Ausführung, Liquidität und Kreditvergabe mit täglicher Nettoberechnung, um Gegenparteirisiken zu reduzieren.
XRP Ledger ermöglicht On-Chain-Kreditlinien, schnellere Abwicklung und nahezu Echtzeit-Überwachung der Risiken.
Ripple veröffentlichte ein neues institutionelles Whitepaper, so Marktanalystin Diana. Unter dem Titel The Blueprint for Institutional Digital Asset Trading erklärt das Dokument, wie Banken und Fonds Kryptowährungen handeln können. Das Whitepaper wurde öffentlich zugänglich gemacht und beschreibt, warum aktuelle institutionelle Krypto-Workflows Risiken bergen und wie Ripple diese adressieren möchte.
Laut Whitepaper stehen große Institutionen heute vor fragmentierten Kryptomarktstrukturen. Insbesondere müssen Banken und Hedgefonds Konten bei mehreren Börsen eröffnen. Sie bewegen Gelder zwischen verschiedenen Plattformen und verwalten isolierte Kreditlinien.
Dadurch sind die Institutionen operativ belastet und dem Risiko von Gegenparteien stärker ausgesetzt. Das Dokument verweist auf vergangene Börsenpleiten, darunter FTX, als Beispiele für Konzentrationsrisiken. Ein Ausfall einer Plattform kann Vermögenswerte einfrieren und den Handel stören.
Vor diesem Hintergrund präsentiert Ripple seinen Vorschlag als Reaktion auf die bestehenden Marktmechanismen. Das Whitepaper konzentriert sich auf die Struktur und nicht auf Markterweiterung. Dieser Ansatz schafft die Grundlage für ein zentrales Betriebsmodell.
Ripple stellt ein Digital Prime Broker (DPB)-Framework vor. Dabei verwaltet ein Prime Broker die Ausführung, den Zugang zu Liquidität und die Kreditvergabe. Wichtig ist, dass Trades zwischen Plattformen am Ende des Tages verrechnet werden können.
Dieses Modell verringert den Kapitalbedarf der Institutionen, da sie weniger Vorfinanzierungen benötigen. Es begrenzt auch die direkte Exponierung gegenüber mehreren Handelspartnern. Der Broker aggregiert die Liquidität und überwacht gleichzeitig die Kreditrisiken in einem System.
Das Whitepaper erklärt, dass die tägliche Nettoberechnung die Abwicklung erleichtert. Dadurch können Institutionen Positionen effizienter verwalten. Dieses Design führt direkt zu Ripples blockchain-basierter Abwicklungslösung.
Ripple schlägt vor, den XRP Ledger im Rahmen des DPB-Systems zu nutzen. Das Ledger würde On-Chain-Kreditlinien und schnellere Abwicklungszyklen unterstützen. Frühere Nettoberechnungen wären ebenfalls möglich.
Laut Whitepaper verbessern On-Chain-Prozesse die Transaktions-Transparenz. Institutionen können ihre Risiken nahezu in Echtzeit überwachen. Der operative Aufwand sinkt im Vergleich zu herkömmlichen Abwicklungssystemen.
Ripple-CEO Brad Garlinghouse hat erklärt, dass Ripple mit Banken zusammenarbeiten möchte. Zudem hat Ripple eine Partnerschaft mit Aviva Investors im Bereich Fondsstrukturen unter Nutzung des XRP Ledger geschlossen.
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