CLARITY-Gesetz, Frist im März abgelaufen, Kontroversen um Stablecoin-Erträge behindern die Gesetzgebung

CLARITY法案期限已過

Der endgültige Termin für die Gesetzgebung zu Stablecoins, der am 1. März vom White House Cryptocurrency Committee festgelegt wurde, ist verstrichen, doch die Stablecoin-Klauseln im CLARITY-Gesetz bleiben blockiert. Der Kern der Meinungsverschiedenheit liegt im Ertragsproblem bei Stablecoins: Krypto-Unternehmen fordern das Recht, Nutzern regulierte Belohnungen für Stablecoins anzubieten, während Banken befürchten, dass dies zu einer Abwanderung von Einlagen führt, und lehnen jegliche Form von Ertragsregelungen für Stablecoins entschieden ab.

Kernkonflikt bei den Erträgen von Stablecoins: Banken vs. Krypto-Branche

Der Grund für die Verzögerung bei den Stablecoin-Klauseln im CLARITY-Gesetz liegt in der grundlegenden Meinungsverschiedenheit darüber, ob Stablecoins Erträge abwerfen können. Krypto-Unternehmen kämpfen um das Recht, auf Mainstream-Stablecoins wie USDC regulierte Belohnungen anzubieten, um Nutzer zum Halten und Verwenden der Stablecoins zu motivieren.

Die Banken lehnen dies energisch ab: Wenn Nutzer 4 % bis 5 % Ertrag aus Stablecoins erzielen könnten, verglichen mit nur 0,01 % bei traditionellen Sparkonten, könnte dies zu einer beschleunigten Abwanderung von Einlagen aus traditionellen Banken führen und systemische Risiken schaffen. Ein Brancheninsider erklärt, dass allgemein akzeptiert wird, dass Stablecoin-Guthaben keine direkten Zinsen abwerfen sollten, doch Krypto-Unternehmen versuchen weiterhin, durch „Mitgliedschaftsprogramme, Belohnungen und Staking“ indirekt Erträge zu generieren – Banken sehen darin eine Umgehung, die die Verhandlungen erschwert. Die US-Notenbank (OCC) deutet in ihren neuesten Regelungen zum GENIUS-Gesetz an, dass Belohnungen für Stablecoins strenger eingeschränkt werden könnten, was die Verhandlungsposition der Banken indirekt stärkt.

Kernstreitpunkt bei den Stablecoin-Klauseln im CLARITY-Gesetz

Krypto-Branche: Recht, Nutzern von USDC und anderen Stablecoins regulierte Ertragsbelohnungen anzubieten

Banken: Befürchtung von Einlagenabfluss, Forderung nach strengen Beschränkungen oder vollständigem Verbot von Stablecoin-Erträgen

OCC-Position: Hinweis, dass Belohnungen für Stablecoins strenger eingeschränkt werden könnten, Unterstützung der Verhandlungsposition der Banken

Umgehungslösungen: „Mitgliedschaftsprogramme, Staking und Belohnungen“ werden von Banken als Umgehung von Zinsen angesehen

Gesetzesfrist: Der vom White House festgelegte Stichtag am 1. März ist verstrichen, noch keine Einigung erzielt

Zukünftige Entwicklung des CLARITY-Gesetzes und Marktrisiken

Obwohl der 1. März verstrichen ist, ist die Gesetzgebung zum CLARITY-Gesetz nicht beendet, doch der Zeitplan wird enger. Der Senatsausschuss für Banken plant eine Anhörung Mitte bis Ende März, erste Verhandlungen sollen vorläufig im April beginnen, mit einer endgültigen Frist im Juli – vor Beginn des Wahljahres, um einen politischen Stillstand zu vermeiden.

Wenn das CLARITY-Gesetz innerhalb dieses Rahmens nicht verabschiedet wird, drohen zwei Hauptgefahren: Erstens könnten die SEC und die OCC durch Durchsetzungsmaßnahmen die regulatorische Lücke schließen, was Unsicherheit erhöht; zweitens könnte die von JPMorgan prognostizierte große Welle institutioneller Kapitalflüsse bis Ende 2026 durch anhaltende regulatorische Unsicherheiten verzögert werden.

Die Gesetzgebung zu Stablecoins gilt als entscheidend für die Mainstream-Akzeptanz von Kryptowährungen in den USA. Bei ausbleibender Gesetzgebung werden regulatorische Unsicherheiten die Krypto-Branche weiterhin belasten, und innovative Projekte könnten sich verstärkt in Europa und Asien ansiedeln, wo die Regulierung günstiger ist.

Häufig gestellte Fragen

Warum wurde das CLARITY-Gesetz vor dem 1. März nicht verabschiedet?

Der Kerngrund ist die Meinungsverschiedenheit über die Erträge bei Stablecoins. Krypto-Unternehmen wollen das Recht, regulierte Belohnungen für Stablecoins anzubieten, während Banken befürchten, dass dies zu einem Abfluss von Einlagen führt. Die Verhandlungen konnten vor der vom White House gesetzten Frist am 1. März keine Einigung erzielen, selbst bei Umgehungslösungen wie „Mitgliedschaftsprogrammen und Staking“.

Was ist der Zeitplan für die Gesetzgebung nach dem CLARITY-Gesetz?

Der Senatsausschuss für Banken plant eine Anhörung Mitte bis Ende März, erste Verhandlungen sollen im April beginnen, mit einer Frist im Juli. Wenn bis Juli keine Einigung erzielt wird, könnte die USA aufgrund des Wahljahres in eine längere politische Blockade geraten.

Welche Auswirkungen hat die Verzögerung des CLARITY-Gesetzes auf den Markt?

Bei anhaltender Gesetzesblockade könnten SEC und OCC durch Durchsetzungsmaßnahmen die regulatorische Lücke schließen, was die Unsicherheit erhöht. Die von JPMorgan prognostizierte große Welle institutioneller Kapitalflüsse bis Ende 2026 könnte dadurch verzögert werden, und mehr Krypto-Innovationen könnten in Regionen mit klareren Regulierungen abwandern.

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