Kalshi erleidet Niederlage vor Berufungsgericht, Nevada-Verbot wirkt sich auf Prognosemarktgeschäft aus

Gate News Nachrichten, 20. März: Der US-Berufungsgerichtshof neunte Runde hat den Eil-Antrag von Kalshi abgelehnt und erlaubt Nevada, vorerst eine einstweilige Verfügung gegen sein Sportwetten-Contract-Geschäft durchzusetzen. Das bedeutet, dass der Fall an ein Bundesgericht zurückverwiesen wird, und die staatlichen Aufsichtsbehörden während dieser Zeit Durchsetzungsmaßnahmen ergreifen können.

Laut Urteil kann Kalshi in den nächsten mindestens 14 Tagen keine entsprechenden Geschäfte in Nevada tätigen. Der Glücksspielanwalt Daniel Wallach erklärte, dass solche einstweiligen Verfügungen in der Regel im Rahmen des Landesrechts nicht anfechtbar seien, weshalb das Unternehmen vor der Anhörung zur vorläufigen Verfügung den Betrieb einstellen müsse. Zuvor hatte die Nevada-Regulierungsbehörde im März eine Anordnung erlassen, die seine Sportwetten-Contracts als unerlaubtes Glücksspiel einstufte.

Kalshi argumentiert, dass seine Produkte von der US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) reguliert werden sollten, da sie als bundesweite Derivatekontrakte und nicht als traditionelle Sportwetten gelten. Das Unternehmen warnte zudem, dass staatliche Eingriffe erhebliche Geschäftseinbußen verursachen könnten. In den rechtlichen Unterlagen wurde auch auf mögliche Konflikte zwischen Bundes- und Landesrecht hingewiesen, die zu Streitigkeiten über die Zuständigkeit führen könnten.

Gleichzeitig wächst das Handelsvolumen auf Prognosemärkten weiter. Daten zeigen, dass die Transaktionsvolumina relevanter Plattformen, einschließlich Kalshi, pro Woche über 2 Milliarden US-Dollar liegen, was die Aufmerksamkeit mehrerer Bundesstaaten auf sich zieht. Connecticut, New York, New Jersey und andere haben bereits begonnen, ähnliche Produkte zu prüfen, wobei auch Plattformen wie Polymarket betroffen sind.

Marktbeobachter sehen in diesem Fall eine Schlüsselentscheidung zur Abgrenzung zwischen „Prognosemärkten und Glücksspielen“. Das Ergebnis wird direkte Auswirkungen auf die Entwicklung des US-amerikanischen Marktes für Krypto-Derivate und Event-Contracts haben.

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