Die CFTC ruft dazu auf, klare Vorschriften für den Prognosemarkt zu entwickeln, um einen „FTX-Kollaps“ zu vermeiden

Die CFTC ruft dazu auf, klare Regeln für den Prognosemarkt zu schaffen, um einen „FTX-ähnlichen Zusammenbruch“ zu vermeiden

Michael Selig ist der Ansicht, dass Prognosemärkte, die im Ausland in „unregulierten Zonen“ operieren, zu einem FTX-ähnlichen Zusammenbruch führen können, wenn es keinen klaren Rechtsrahmen gibt.

Bedenken wegen Prognosemärkten außerhalb des Regulierungsrahmens

Michael Selig hat eine Warnung ausgesprochen: Prognosemarkt-Plattformen, die im Ausland betrieben werden, wo es noch keine umfassenden Aufsichtsregeln gibt, könnten ein erhebliches Risiko für Anleger und den gesamten Markt bergen. Seiner Meinung nach ist die Gefahr eines „FTX-ähnlichen Zusammenbruchs“ völlig realistisch, wenn Aufsichtsbehörden nicht bald klare Regeln für diese Art von Geschäftsmodell auf den Weg bringen.

Angesichts dessen, dass der digitale Vermögensmarkt weiterhin daran arbeitet, das Vertrauen nach dem Schock durch FTX wiederherzustellen, unterstreicht diese Aussage eine wichtige Tatsache: Jede Finanzbranche, die in einem Umfeld ohne Aufsicht arbeitet, kann zum Brennpunkt systemischer Risiken werden. Bei Prognosemärkten, auf denen Nutzer auf die Ergebnisse zukünftiger Ereignisse setzen, führt das Fehlen eines rechtlichen Rahmens dazu, dass das Risiko für einen intransparenten Betrieb noch weiter steigt.

Warum ist die „unregulierte Zone“ so besorgniserregend?

Die „unregulierte Zone“ ist eine Bezeichnung für Regionen oder Plattformen, die sich noch nicht einer strengen Überwachung durch zuständige Behörden unterworfen haben. Das kann dazu führen, dass Nutzer schwer beurteilen können, ob die Plattform ausreichend sicher ist, wie ihr Geld verwaltet wird und wie Streitfälle im Falle einer Störung behandelt würden.

Wenn zum Beispiel eine Prognosemarkt-Plattform den Handel durch Nutzer ermöglicht, aber keine transparenten Vorschriften zur Verwahrung von Vermögenswerten, zu Prüfungen oder zum Schutz der Nutzer vorhanden sind, dann können schon Probleme bei der Liquidität oder Betrug die Lage sehr schnell eskalieren lassen. Genau deshalb betont Michael Selig, dass die Aufsichtsbehörden diese Branche frühzeitig mit klaren Regeln versehen sollten, statt sie in einem rechtlichen Vakuum wachsen zu lassen.

Die Botschaft aus dieser Warnung ist ziemlich eindeutig: Um Wiederholungen großer Verluste wie im Fall FTX zu vermeiden, müssen Prognosemärkte in einen transparenten, verantwortlichen und besser kontrollierbaren Rechtsrahmen eingebettet werden. Erst dann können sich Anleger mit einem höheren Maß an Sicherheit beteiligen, und der Markt kann sich nachhaltig entwickeln.

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