KI treibt CPU-Knappheit an – Intel und AMD verlängern Lieferzeiten angesichts einer 4:1-Beschaffungswelle von GPU zu CPU

Laut Brancheninsidern am Freitag, den 3. Juli, führt die Einführung künstlicher Intelligenz zu einer strukturellen CPU-Knappheit, die früheren Dynamiken auf dem Speichermarkt ähnelt. Unternehmen, die High-End-Beschleuniger kaufen, erwerben nun CPUs im Verhältnis 4:1 zu GPUs; Intel-CEO Pat Gelsinger merkt an, dass Kunden mehrere CPUs pro GPU für die Optimierung von Proxy-Workloads einsetzen.

Lieferverzögerungen spiegeln die stark steigende Nachfrage wider: Intels Auftragsbestand hat die Lieferzeiten auf sechs Monate verlängert, während die Auslieferungen von AMD-Server-CPUs Rekordhöhen erreichten. Langfristige Liefervereinbarungen (LTAs) zwischen Hyperscalern und Chipherstellern ersetzen Quartalsverträge, was auf anhaltende Wachstumsaussichten hindeutet. Die Bank of America prognostiziert, dass die weltweiten Umsätze mit Server-CPUs von 43 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf 125 Milliarden US-Dollar im Jahr 2030 steigen werden, was einer jährlichen Wachstumsrate von 30,6 % entspricht.

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