Die US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) veröffentlichte am 20. März Leitlinien, wie Krypto-Assets als Margin-Sicherheiten fungieren können. Das Update betrifft Futures-Kommissionshändler und Clearinghäuser, die Bitcoin, Ethereum und Stablecoins abwickeln. Laut CFTC klärt die Maßnahme die Risikobewertung, Berichtspflichten und operative Schritte für die Integration digitaler Vermögenswerte in Derivatemärkte.
Die Leitlinien erlauben Futures-Kommissionshändlern, nicht-sicherheitsbezogene Krypto-Assets als Margin-Sicherheiten zu verwenden. Dies gilt für Futures, ausländische Futures und abgewickelte Swaps-Konten. Bitcoin, Ethereum und bestimmte Zahlungs-Stablecoins qualifizieren sich unter definierten Bedingungen.
Folglich können Händler berechtigte Krypto-Bestände nutzen, um Positionen abzusichern oder Kontodefizite auszugleichen. Unternehmen müssen jedoch Bewertungsanpassungen vornehmen, um Marktrisiken widerzuspiegeln. Clearinghäuser können Krypto auch als Anfangsmarge akzeptieren, wenn sie Kredit-, Liquiditäts- und Risikostandards erfüllen.
Es bestehen jedoch Einschränkungen. Krypto-Assets können nicht als Margin für nicht abgewickelte Swaps dienen, was eine breitere Nutzung einschränkt.
Der Rahmen unterscheidet zwischen volatilen Vermögenswerten und Zahlungs-Stablecoins. Besonders, Futures-Kommissionshändler können ihre eigenen Stablecoins in segregierten Kundendepots als Residualzins hinterlegen. Diese Behandlung gilt nicht für Bitcoin oder Ethereum.
Zudem tragen Stablecoins geringere Kapitalanforderungen. Laut Leitlinien liegen die Anpassungen bei etwa zwei Prozent des Marktwerts. Dies spiegelt ihre relative Preisstabilität im Vergleich zu anderen Krypto-Assets wider.
Bitcoin und Ethereum hingegen unterliegen höheren Kapitalanforderungen. Ihre Volatilität führt zu größeren Bewertungsabschlägen bei der Verwendung als Sicherheiten.
Die CFTC führte Abschläge (Haircuts) ein, um das Risiko zu steuern. Bitcoin und Ethereum könnten Kapitalanforderungen von etwa 20 Prozent haben. Diese Anpassungen bestimmen den anerkannten Sicherheitenwert bei Marginkalkulationen.
Zudem umfasst die Einführung strenge operative Vorgaben. Unternehmen müssen die CFTC vor der Annahme von Krypto-Sicherheiten informieren. Sie sind außerdem verpflichtet, wöchentliche Berichte einzureichen und Cybersecurity- oder Betriebszwischenfälle offenzulegen.
In den ersten drei Monaten qualifizieren sich nur Bitcoin, Ethereum und Zahlungs-Stablecoins. Nach dieser Phase können Unternehmen unter regulatorischen Bedingungen weitere Vermögenswerte akzeptieren. Laut CFTC-Vorsitzendem Mike Selig unterstützt die Angleichung der Behandlung an die SEC eine einheitliche Marktpraxis.
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