Laut Trent Van Epps, einem ehemaligen Beitragenden der Ethereum Foundation, ist das große Client Incentive Program der Ethereum Foundation im April 2026 abgelaufen, ohne dass es einen Nachfolger gab. Das könnte eine potenzielle Finanzierungskrise für die Entwicklung des Kernprotokolls auslösen. Van Epps warnte, das Ökosystem könne innerhalb von drei bis neun Monaten erhebliche Finanzierungslücken erleiden, während die Stiftung einen im Juni 2025 angekündigten Treasury-Plan umsetzt und ihre jährlichen Ausgaben schrittweise von 15% auf eine bis 2030 angestrebte 5%-Endowment-Basis reduziert.
Van Epps schätzt, dass die Aufrechterhaltung des Netzwerks aus über zehn Client-Teams, Forschenden und Koordinationsgruppen rund 30 Millionen US-Dollar pro Jahr kostet. Er betonte, es sei kein Ersatz-Finanzierungsmechanismus angekündigt worden, um die Lücke zu schließen, die durch das Auslaufen des Programms entstanden ist. Zugleich warnte er, dass Verzögerungen bei der Einrichtung neuer Finanzierungsquellen zu Abwanderung von Beitragsleistenden und langsameren Fortschritten bei zentralen Herausforderungen führen könnten, darunter Resilienz gegenüber Quantencomputing und Skalierungslösungen.