Malta. MFSA prüft die Regulierung von DeFi im Rahmen des EU-Regelwerks MiCA und fordert bis zum 10. Juli Beiträge an

Laut CoinDesk hat die Malta Financial Services Authority (MFSA) heute (18. Juni) ein Diskussionspapier veröffentlicht, das untersucht, wie Dezentrale Finanzen (DeFi) in den Rahmen der EU Markets in Crypto Assets (MiCA) passen sollen. Während MiCA „vollständig dezentrale“ Krypto-Dienste ausnimmt, stellte die MFSA fest, dass viele DeFi-Projekte weiterhin zentrale Merkmale aufweisen, etwa Admin-Keys, gebündelte Governance und die Befugnis zur Protokoll-Upgrade.

Der Regulator sucht öffentliche Stellungnahmen dazu, ob Dezentralisierung eher als Spektrum denn als binäres Konzept betrachtet werden sollte, und zieht in Betracht, standardisierte Kriterien einzuführen, um festzustellen, ob Protokolle außerhalb des MiCA-Anwendungsbereichs fallen. Das Diskussionspapier untersucht außerdem mögliche rechtliche Strukturen, darunter DAOs und getrennte Cell Companies. Die öffentliche Konsultation endet am 10. Juli.

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