MSBT startet mit $34M Umsatz, 1,6 Mio. gehandelten Anteilen und übertrifft die Erwartungen zum ersten Tag bei Bitcoin-ETFs.
Die 0,14%-Kostenquote des Fonds liegt unter der Konkurrenz, was Morgan Stanley einen Wettbewerbsvorteil bei den Kosten verschafft.
Der Launch wurde durch Zuflüsse in Bitcoin-ETFs und geopolitische Entwicklungen unterstützt und steigert das Anlegerinteresse.
Morgan Stanley ist am 8. April in den Markt für Spot-Bitcoin-ETFs eingestiegen mit dem Morgan Stanley Bitcoin Trust (MSBT) und verzeichnete $34 Millionen im Handelsvolumen am ersten Tag. Der Fonds handelte über 1,6 Millionen Aktien und schloss bei $20,47. Der Start erfolgte, als Bitcoin wieder anzog und die ETF-Zuflüsse sich verstärkten.
MSBT zeigte in der ersten Handelssitzung mehr Aktivität als erwartet. Analysten hatten für den Start etwas niedrigere Volumen prognostiziert. Dennoch übertraf der Fonds diese Schätzungen mit einer konstanten Nachfrage über den Tag hinweg.
Bemerkenswert ist, dass das Debüt mit dem erneuten Interesse an Bitcoin-ETFs zusammenfiel. Bereits in der Vorwoche hatten US-börsennotierte Spot-Bitcoin-ETFs $471 Millionen an Nettozuflüssen verzeichnet. Das war der stärkste gesamte Tageswert in etwa sechs Wochen.
Fonds, die von BlackRock und Fidelity Investments verwaltet werden, führten diese Zuflüsse an. Dieser breitere Rückenwind bildete eine unterstützende Kulisse für den Start von MSBT.
Ein zentrales Merkmal von MSBT ist seine 0,14%-Kostenquote. Diese unterbietet BlackRocks iShares Bitcoin Trust, der 0,25% verlangt. Sie liegt außerdem leicht unter dem Bitcoin Mini Trust ETF von Grayscale Investments bei 0,15%.
Dieser Preisansatz positioniert Morgan Stanley, um sich bei kostenbewussten Anlegern zu behaupten. Niedrigere Gebühren können Allokationsentscheidungen beeinflussen, insbesondere in einem überfüllten ETF-Markt. Daher tritt MSBT mit klarem Kostenvorteil in das Segment ein.
Zusätzlich bringt Morgan Stanley ein breites Vertriebsnetzwerk in das Produkt ein. Seine rund 16.000 Finanzberater betreuen etwa $9,3 Billionen an Vermögenswerten. Diese Reichweite könnte die Adoption im Zeitverlauf unterstützen.
Der ETF-Launch fiel mit geopolitischen Entwicklungen zusammen, die die Kryptomärkte beeinflussten. Berichte über einen Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran trugen zu einer verbesserten Stimmung bei. Außerdem deuteten Berichte darauf hin, dass der Iran Kryptowährungszahlungen für Öl-Transitgebühren akzeptierte.
Allerdings erholt sich der ETF-Sektor weiterhin von früheren Abflüssen. Seit November sind nahezu $5 Milliarden aus Spot-Bitcoin-ETFs abgezogen worden. Diese Verluste wurden nur teilweise durch Zuflüsse ausgeglichen, die im März und Anfang April verzeichnet wurden.
Infolgedessen fand das Debüt von MSBT in einer Phase statt, in der die Marktbedingungen gemischt, aber sich verbessernd waren.
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