Thailand verschärft die Krypto-Regeln, während es Bitcoin-Produkte ausweitet

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Verdeckte Geldgeber stehen unter Prüfung auf Ebene der Aktionäre

Thailand zieht die Kontrolle über Krypto-Eigentümerstrukturen an, während es gleichzeitig den Zugang zu regulierten Märkten ausweitet. Die Behörden planen, versteckte Finanzier zu verfolgen und illegale Kapitalflüsse einzuschränken. Gleichzeitig eröffnen Regulierer Wege für bitcoinbezogene Derivate und börsengehandelte Produkte.

Reformen beim Eigentum erweitern die Definitionen der Kontrolle

Die thailändische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission) bereitet Regeln vor, um nicht offengelegte finanzielle Unterstützer von Krypto-Unternehmen zu erfassen. Der Vorschlag richtet sich an Rechtsträger, die formalen Aktionären erhebliche Finanzierungshilfen leisten. Ziel ist es, deren Aufsicht an die bestehenden Standards für die Genehmigung großer Aktionäre anzupassen.

Der Rahmen wird Garantien, strukturierte Finanzierungen und geschichtete Investitionsvereinbarungen abdecken. Regulierer sind der Ansicht, dass diese Instrumente häufig die tatsächliche Kontrolle in Krypto-Geschäften verschleiern. Daher wird der neue Ansatz die Verantwortlichkeit über sichtbare Eigentümerunterlagen hinaus ausdehnen.

Die Regeln gelten für lizenzierte Börsen, Makler und Händler im Rahmen des Gesetzes zum Geschäft mit digitalen Vermögenswerten. Die Behörden beabsichtigen, Lücken zu schließen, die indirekten Einfluss ohne formale Offenlegung ermöglichen. Infolgedessen müssen Unternehmen ihre Beziehungen zu stillen finanziellen Partnern neu bewerten.

AML-Durchgreifen nimmt zu, während der Markt geöffnet wird

Frühere Maßnahmen hatten bereits die Definitionen großer Aktionäre in digitalen Vermögensunternehmen enger gefasst. Die Behörden stufen nun Personen mit mehr als fünf Prozent Stimmrechten als wichtige Stakeholder ein. Darüber hinaus erfassen sie auch Personen, die Kontrolle über indirekten oder operativen Einfluss ausüben.

Das Finanzministerium hat diese Aktualisierungen eingeführt, um die Transparenz in der gesamten Branche zu stärken. Regulierer wollen sicherstellen, dass Kontrolle die tatsächliche Entscheidungsmacht widerspiegelt. Folglich müssen Unternehmen alle Parteien identifizieren, die bedeutenden Einfluss auf das Management ausüben.

Unternehmen haben ein Zeitfenster von 180 Tagen, um Eigentumsangaben zu überprüfen und zu aktualisieren. Sie müssen Genehmigungsanfragen für alle neu identifizierten großen Aktionäre einreichen. Dieser Prozess zielt darauf ab, Treuhand-Arrangements und geschichtete Haltestrukturen zu beseitigen.

Die Behörden werden außerdem Look-through-Tests auf Finanzierungskanäle anwenden, die mit der Eigentumskontrolle verbunden sind. Diese Prüfungen verfolgen die Kapitalquellen hinter komplexen finanziellen Vereinbarungen. Daher werden Finanzierer, die Geschäftsergebnisse prägen, unter die behördliche Aufsicht fallen.

Thailand verstärkt die Durchsetzung gegen Geldwäscheaktivitäten im Zusammenhang mit Plattformen für digitale Vermögenswerte. Die Behörden haben kürzlich Tausende verdächtige Konten eingefroren, die mit Mule-Wallet-Operationen verbunden waren. Diese Maßnahme signalisiert eine entschiedenere Haltung gegen illegale Transaktionsnetzwerke.

Regulierer bringen außerdem Regeln voran, die einen Datenaustausch zu Transaktionen zwischen Krypto-Dienstleistern verlangen. Der Rahmen wird Identifizierungsdetails für beide Adressen – Absender und Empfänger – verpflichtend machen. Dieses System soll die Nachverfolgbarkeit über digitale Vermögensübertragungen hinweg verbessern.

Offizielle betrachten diese Maßnahmen als wesentlich, um die Integrität des Marktes zu schützen und Betrug zu verhindern. Sie integrieren globale Compliance-Standards in heimische Vorschriften. Infolgedessen steht das Ökosystem vor strengeren Überwachungs- und Berichtspflichten.

Gleichzeitig fördert Thailand regulierte Krypto-Investmentprodukte. Die Behörden erkennen Kryptowährungen nun als zulässige Basiswerte für Derivatemärkte an. Dieser Wandel unterstützt die Einführung strukturierter Finanzprodukte, die an digitale Vermögenswerte gekoppelt sind.

Regulierer bereiten außerdem Leitlinien für Krypto-börsengehandelte Fonds im Inlandsmarkt vor. Der Rahmen wird eine begrenzte Portfolioexponierung gegenüber digitalen Vermögenswerten ermöglichen. Dieser Ansatz balanciert Innovation mit kontrolliertem Risikomanagement.

Thailands zweigleisige Strategie spiegelt strengere Aufsicht neben einer maßvollen Markterweiterung wider. Die Behörden wollen institutionelle Beteiligung anziehen, während sie Risiken durch Finanzkriminalität begrenzen. Dadurch positioniert sich das Land als reguliertes Zentrum für digitale Vermögensaktivitäten.

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