Bloomberg-Analysten warnen vor dem "Trump-Effekt", der den Kryptowährungsmarkt zurückwirft: Bitcoin fällt unter 60.000 US-Dollar, möglicherweise noch nicht den Tiefpunkt erreicht

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Laut Nachrichten vom 6. Februar fiel der Bitcoin-Preis am Freitag auf fast 60.000 US-Dollar, und der kumulierte Rückgang im vergangenen Monat stieg auf etwa 30 %, begleitet von mehr als 2 Milliarden US-Dollar Zwangsliquidation. Auf Allzeithöchstständen ist der Preis nun um fast 50 % gefallen und hat damit fast alle Zugewinne seit Trumps Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten ausgelöscht.

Bloombergs Branchenforschungsstratege Mike McGlone erklärte in der Sendung unverblümt, dass Kryptowährungen unter der Gegenreaktion des “Trump-Effekts” leiden. Er glaubt, dass Trumps Sieg 2024 und die öffentliche Unterstützung für die Kryptoindustrie einen raschen Zustrom spekulativer Fonds ausgelöst und das anschließende Platzen der Blase beschleunigt haben. “Es ist ein typischer Boom-Bust-Zyklus”, sagte McGlone.

Der Ausverkauf steht auch im Zusammenhang mit schwächeren US-makroökonomischen Daten. Der jüngste Beschäftigungsbericht zeigte, dass die Vereinigten Staaten im vergangenen Monat neue Arbeitsplätze geschaffen haben und damit den schlechtesten Wert seit 2009 erreichten, mit mehr als 100.000 Arbeitslosen und gleichzeitigen fallenden großen Aktienindizes. Die Marktrisikobereitschaft ist schnell abgekühlt, wobei Krypto-Vermögenswerte die Hauptlast tragen.

Auf struktureller Ebene stellte McGlone fest, dass Bitcoin von einer großen Anzahl von Altcoins um Aufmerksamkeit konkurriert wird. Im Gegensatz zu Gold ist Bitcoin nicht die einzige Option, denn zig Millionen Token leiten ständig Gelder um. Er nannte Shiba Inu als Beispiel für eine milliardenschwere Marktkapitalisierung und Dogecoin mit einem größeren Volumen, was den Verkaufsdruck in einem Bärenmarkt verstärkt hat.

Auch die makroökonomische Unsicherheit verstärkt die Volatilität. Die Nachricht von Trumps Nominierung von Kevin Warsh zum nächsten Fed-Vorsitzenden hat Bedenken hinsichtlich einer falkenhaften Haltung ausgelöst. Fabian Dori, Chief Investment Officer der Sygnum Bank, stellte außerdem fest, dass das globale Liquiditätsumfeld sich verschärft und Risikoanlagen unter Druck stehen.

Außerdem erwähnte Dori, dass der vierjährige Zykluseffekt der Bitcoin-Halbierung wirkt, wobei einige langfristige Inhaber beginnen, von ihren Gewinnen zu profitieren. Dennoch hält er weiterhin an einer langfristigen bullischen Haltung fest und glaubt, dass sich der Kryptomarkt nach dem Ausbruch der Panik allmählich erholen wird.

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