Analyse: Wall Street ist dabei, BTC „überhöht zu kaufen“, ausländische Investoren reduzieren ihre Positionen

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NYDIG Forschungsleiter Greg Cipolaro veröffentlichte am 15. Februar eine Analyse, die aufzeigt, dass es im Bitcoin-Markt deutliche Divergenzen zwischen US-Institutionellen Investoren und Offshore-Händlern gibt: Der CME-Futures-Annualized-Spread liegt weiterhin über dem Offshore-Börsen Deribit, was darauf hindeutet, dass Wall-Street-Hedgefonds weiterhin bereit sind, eine Prämie für Long-Positionen zu zahlen.
(Vorheriger Kontext: Die Verwaltung von fast einer Billion US-Dollar durch Wall Street’s Apollo in Zusammenarbeit mit DeFi-Kreditplattform Morpho, Übernahme von 90 Millionen Token)
(Hintergrund: Tech-Aktien vs. Value-Aktien! Die US-Bilanzsaison steht bevor, Wall Street’s Rotation-Trading wird auf die Probe gestellt)

Inhaltsverzeichnis

  • US-Institutionelle zahlen weiterhin Prämien für Long-Positionen
  • Quantum-Panik-Theorie widerlegt
  • Google Trends-Suchvolumen steigt mit dem Kurs

Während des starken Bitcoin-Absturzes im Februar, bei dem der Kurs um über 14 % fiel und zeitweise die 60.000 USD-Marke berührte, herrschte auf dem Markt eine Vielzahl von Paniknarrativen. Greg Cipolaro, Forschungsleiter bei NYDIG, analysierte in einer Datenanalyse zwei zentrale Fragen: Wer ist noch long? Und ist Quantencomputing wirklich die Ursache?

US-Institutionelle zahlen weiterhin Prämien für Long-Positionen

Greg Cipolaro weist darauf hin, dass der einmonatige annualisierte Spread der Bitcoin-Futures an der CME (Chicago Mercantile Exchange) derzeit noch höher ist als bei Deribit, einer Offshore-Derivatbörse. CME ist der wichtigste Handelsplatz für US-Hedgefonds und institutionelle Investoren. Ein höherer Spread bedeutet, dass Händler bereit sind, eine höhere Prämie für Long-Positionen zu zahlen.

Im Vergleich dazu zeigt Deribit, als führende Offshore-Derivatbörse, einen deutlich sinkenden Spread. Cipolaro erklärt:

Der größere Rückgang des Offshore-Spreads deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach gehebelten Long-Positionen abnimmt.

Die zunehmende Differenz zwischen CME- und Deribit-Spread ist praktisch ein Stimmungsbarometer für das geographische Risiko.

Mit anderen Worten: US-Institutionelle Investoren bleiben weiterhin „bei niedrigen Kursen nachkaufen“ und sind bereit, höhere Kosten im Vergleich zum Offshore-Markt zu zahlen, um Long-Positionen aufrechtzuerhalten. Offshore-Händler hingegen werden deutlich vorsichtiger, die Hebel-Long-Positionen schrumpfen weiter, was darauf hindeutet, dass Investoren außerhalb der USA ihr Risiko reduzieren.

Diese geographische Differenz ist in den letzten Marktvolatilitäten ungewöhnlich und könnte darauf hindeuten, dass die Preisfindung im Bitcoin-Markt zunehmend in Richtung des regulierten US-Futures-Marktes verschoben wird.

Quantum-Panik-Theorie widerlegt

Zuvor kursierte die Annahme, dass der Bitcoin-Absturz auf 60.000 USD durch einen Durchbruch in der Quantencomputing-Technologie verursacht wurde, der die Kryptografie von Bitcoin bedroht. Die Datenanalyse von NYDIG widerlegt diese Logik jedoch direkt.

Cipolaro zeigt auf, dass die jüngsten Kursbewegungen von Bitcoin eine positive Korrelation mit Aktien wie IONQ und D-Wave, die Quantencomputing-Konzepte vertreten, aufweisen – also fallen beide gleichzeitig. Wenn Quantencomputing tatsächlich eine „gezielte Bedrohung“ für Bitcoin darstellte, sollten diese Quanten-Aktien bei fallendem Bitcoin im Gegenzug steigen (weil technologische Durchbrüche die Quantenbranche begünstigen). Das Gegenteil ist jedoch der Fall.

Google Trends-Suchvolumen steigt mit dem Kurs

NYDIG verweist zudem auf Google Trends-Daten. Cipolaro stellt fest, dass ein Anstieg bei Suchanfragen wie „Quantencomputing Bitcoin“ meist mit einem Preisanstieg von Bitcoin einhergeht, nicht mit einem Absturz.

Dies deutet darauf hin, dass die öffentliche Aufmerksamkeit für Quantencomputing-Bedrohungen vor allem in Bullenmärkten durch Neugier und Markt-Hype getrieben wird, nicht durch Panikverkäufe. Wenn Quantencomputing tatsächlich die Hauptursache für Verkäufe wäre, müsste das Suchvolumen bei stark fallenden Kursen sprunghaft ansteigen – die Daten unterstützen diese Annahme jedoch nicht.

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