Vereinigtes Königreich plant Beschränkungen für Kryptowährungs-Politikspenden: Regulierungserweiterung und Risiko ausländischer Einflussnahme im Mittelpunkt

Laut Nachrichten vom 26. Februar drängen einige britische Abgeordnete auf ein vorübergehendes Verbot politischer Kryptowährungsspenden, um dem potenziellen Risiko ausländischer Finanzinterventionen entgegenzuwirken. Abgeordnete unter der Leitung von Matt Western, dem Vorsitzenden des Gemeinsamen Ausschusses für Nationale Sicherheitsstrategie, haben einen Brief an den Minister für Wohnungswesen, Gemeinden und Kommunalverwaltung, Steve Reed, in dem sie ein Moratorium für politische Parteien empfehlen, digitale Spenden anzunehmen, bis die Wahlkommission klare regulatorische Richtlinien herausgibt.

Matt Western wies in dem Brief darauf hin, dass dem Vereinigten Königreich derzeit ein einheitlicher nationaler Durchsetzungsrahmen fehlt, um politische Finanzierungsquellen umfassend zu regulieren – insbesondere angesichts der starken Anonymität von Krypto-Vermögenswerten steht die Transparenz der politischen Finanzierung vor neuen Herausforderungen. Da die Rolle des Vereinigten Königreichs in europäischen Sicherheitsangelegenheiten zunimmt, könnte politische Finanzierung zu einer wichtigen Variable werden, die diplomatische Positionen beeinflusst, weshalb die Stärkung des Überprüfungsmechanismus als strategisch betrachtet wird.

Der Vorschlag sieht vor, dass nur politische Parteien Krypto-Spenden über bei der Financial Conduct Authority registrierte Anbieter von virtuellen Vermögenswerten verarbeiten dürfen, und verlangt eine Überprüfung der endgültigen Geldquelle mit hoher Sicherheit. Gleichzeitig haben Gesetzgeber vorgeschlagen, die Nutzung von Werkzeugen wie Münzmischern zu verbieten, die die Herkunft der Gelder verschleieren könnten, und politische Parteien zu verpflichten, Kryptowährungen innerhalb von 48 Stunden in Pfund Sterling umzutauschen, um Preisschwankungen und Compliance-Risiken zu verringern.

Darüber hinaus beinhaltet der Vorschlag eine Stärkung der Geber-Due-Diligence, die Erhöhung der Strafen für Verstöße mit ausländischen Geldern und eine Ausweitung der Durchsetzungsbefugnisse der Aufsichtsbehörden bei Wahlfinanzprüfungen. Obwohl einige Abgeordnete zuvor ein pauschles Verbot direkt in das Volksrepräsentantengesetz aufnehmen wollten, enthielt die im Februar im Parlament vorgelegte Version keine relevanten Bestimmungen, was darauf hindeutet, dass sich die Politik noch in der Diskussionsphase befindet.

Bemerkenswert ist, dass das Krypto-Fundraising in anderen Ländern deutlich zugenommen hat. Zum Beispiel erlauben US-Wahlaufsichtsbehörden politischen Ausschüssen, Spenden von Krypto-Vermögenswerten anzunehmen, vorbehaltlich Offenlegungs- und Spendenobergrenzen. Mehrere Politiker, darunter Trump, haben während des Wahlzyklus Fundraising-Modelle für digitale Vermögenswerte eingeführt. Im Gegensatz dazu legt das Vereinigte Königreich derzeit mehr Wert auf die Einhaltung politischer Fonds, die Überprüfung der Geldwäschebekämpfung und grenzüberschreitende Fondsüberwachung – ein regulatorischer Trend, der nachhaltige Auswirkungen auf zukünftige politische Spendenpolitiken für Kryptowährungen und globale Krypto-Compliance-Rahmenwerke haben könnte.

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