US-Schatzamt-Bericht schlägt AML-Regeln für den DeFi-Sektor vor

  • Das US-Finanzministerium empfahl AML- und Bekämpfungsregeln gegen Terrorfinanzierung für DeFi-Plattformen.

  • Der Bericht schlägt ein digitales Vermögens-“Hold-Gesetz” vor, das Institutionen erlaubt, verdächtige Krypto-Gelder während Ermittlungen einzufrieren.

  • Daten des Federal Bureau of Investigation, die im Bericht zitiert werden, schätzen Crypto-Betrugsverluste auf 9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024.

Das US-Finanzministerium legte dem Kongress im Rahmen des GENIUS-Gesetzes einen Bericht vor, in dem Anti-Geldwäsche-Regeln für DeFi-Plattformen empfohlen werden. Laut Alex Thorn schlug das Dokument auch ein digitales Vermögens-“Hold-Gesetz” vor. Dieser Vorschlag würde es Institutionen ermöglichen, verdächtige Gelder während Ermittlungen ohne Gerichtsbeschluss einzufrieren.

Der Finanzbericht skizziert Vorschläge für die Einhaltung von DeFi

Der Bericht empfiehlt, die AML- und Anti-Terrorfinanzierungspflichten auf dezentrale Finanzanwendungen auszuweiten. Beamte argumentierten, dass DeFi-Systeme ähnliche Finanzüberwachungsanforderungen erfüllen sollten.

Laut Thorn schlug der Bericht auch ein “Hold-Gesetz” als sicheren Hafen für digitale Vermögenswerte vor. Dieser Mechanismus würde es Institutionen erlauben, verdächtige Gelder vorübergehend zu sperren. Bemerkenswert ist, dass hierfür kein sofortiger Gerichtsbeschluss erforderlich wäre.

Stattdessen könnten Institutionen Überweisungen pausieren, während Behörden mögliche Finanzverbrechen untersuchen. Der Vorschlag wurde in einem Bericht im Rahmen des GENIUS-Gesetzes an den Kongress übergeben.

Gesetzgeber prüfen die Empfehlungen nun im Rahmen breiterer Diskussionen zur Aufsicht über digitale Vermögenswerte. Der Bericht untersuchte auch kriminelle Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungstransaktionen. Diese Erkenntnisse lieferten zusätzlichen Kontext für die vorgeschlagenen Maßnahmen.

Krypto-Kriminalitätsdaten im Bundesbericht hervorgehoben

Der Bericht bezog sich auf neue Zahlen des Federal Bureau of Investigation. Laut den Daten beliefen sich die Crypto-Betrugsverluste im Jahr 2024 auf etwa 9 Milliarden US-Dollar. Beamte nannten diese Zahlen, um die Risiken finanzieller Kriminalität im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten zu diskutieren.

Infolgedessen prüfen politische Entscheidungsträger weiterhin Durchsetzungsinstrumente im Kryptobereich. Das Dokument behandelte auch Prioritäten im Bereich Cybersicherheit, die die Infrastruktur digitaler Vermögenswerte betreffen.

Diese Diskussion fand im aktualisierten nationalen Cybersicherheitsstrategie der USA statt, die am 6. März veröffentlicht wurde. Die Strategie war das erste Mal, dass die bundesweite Cyberpolitik Kryptowährungen und Blockchain-Technologien direkt erwähnte.

Cybersicherheitsstrategie umfasst Crypto- und Quantenbedenken

Die Strategie positionierte Kryptowährungen und Blockchain innerhalb des nationalen Cyberabwehrrahmens des Landes. Laut Thorn haben frühere Cybersicherheitsstrategien diese Technologien nie direkt erwähnt.

Das Dokument besagt, dass Bundesbehörden die Sicherheit von Blockchain-Systemen unterstützen werden. Beamte planen außerdem, die digitale Infrastruktur und Lieferketten zu stärken. Ein weiterer Abschnitt befasst sich mit kriminellen Finanznetzwerken in digitalen Systemen.

Thorn bemerkte, dass solche Formulierungen Durchsetzungsmaßnahmen gegen Crypto-Mixer und Datenschutz-Tools unterstützen könnten. Zudem behandelte die Strategie Risiken im Zusammenhang mit Quantencomputing.

Nic Carter hob Verweise auf Post-Quanten-Kryptographie und Zero-Trust-Sicherheitsmodelle hervor. Das Dokument betonte außerdem die Sicherheit künstlicher Intelligenz und die Entwicklung der Cybersicherheitsarbeitskräfte in Bundesbehörden.

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